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Grootmoor
I verliert knapp gegen den Hamburger Meister
In der 1.
Runde der Hamburger Meisterschaft mussten wir im
Matthias-Claudius-Gymnasium auf zwei starke Spieler verzichten. Aber
obwohl Robin Schimmelpfennig (Brett 2) und Jan Eric Lange (Brett 5)
fehlten, schlug sich unsere im Schnitt viel jüngere Mannschaft
ausgezeichnet und hatte bei der knappen Niederlage mit 3 ½ - 4 ½ sogar
gute Chancen, das Match unentschieden zu halten oder sogar zu gewinnen.
Zunächst
verlief der Kampf wie erwartet. Der in Bestbesetzung angetretene
Titelverteidiger ging durch einen schnellen Sieg am 8. Brett in Führung:
Christian Elbracht hatte zu schnell nach einem vergifteten Bauern
gegriffen und durch einen Abzugsangriff die Dame verloren: 0-1.
Aber schon die zweite Partie nahm ein überraschendes Ende: Annica Garny
überzeugte am 3. Brett gegen den um 363 DWZ-Punkte stärkeren
Jugend-Bundesliga-Spieler Daniel Kühn durch couragiertes Spiel und
erreichte eine Gewinnstellung mit zwei Bauern mehr, verlor aber ihren
Mut, als sie ein Remisangebot erhielt - und nahm den (allerdings fetten)
Spatz in der Hand, anstatt die auf dem Dach bereits eingeklemmte Taube
einzusammeln: ½ - 1 ½. Mit einem sensationellen Comeback schaffte Sven
Bruns den Ausgleich. Auch er hatte mit Schwarz aktiver als sein Gegner
Wladislaw Frish gespielt und ein gutes Endspiel erreicht. Zweimal hatte
er versäumt, mit einem Spieß einen Turm zu gewinnen, aber vermutlich
hatte er sich den Zug Lc2+ nur für das wunderschöne Matt in zwei Zügen
aufgehoben, in das Wladislaw im 45. Zug hineinlief: 1 ½ - 1 ½!
Am Spitzenbrett verlor dann Sven Prahm gegen Otto Klink, einen der
besten Hamburger Jugendlichen, nachdem er in der Eröffnung eine gute Möglichkeit,
mit einer kleinen Kombination einen leichten, aber sicheren Vorteil zu
erreichen versäumt hatte. Im Endspiel hatte er nach einem Bauernverlust
keine Chance mehr: 1 ½ - 2 ½!
Noch einmal aber schafften wir den Ausgleich! Robert Raschka hatte am 7.
Brett mit Weiß aus der Eröffnung heraus gegen seinen älteren und stärkeren
Gegner durch Abtausch nur auf Remis gespielt und sogar wegen eines
Doppelbauern das leicht schlechtere Bauernendspiel erreicht. Doch als
sein Gegner fahrlässig den Doppelbauern auflöste, hatte Robert plötzlich
den aktiveren König, erkannte seine Chance und spielte mit Erfolg auf
Gewinn: 2 ½ - 2 ½!
Was war in den letzten drei Partien möglich? Felix Frühling hatte am
2. Brett gegen die beste Spielerin des MCG Karin Chin einen Bauern
weniger und eine schwierige Stellung, doch Karin war in Zeitnot - wie
auch der Gegner von Matthias Wonschik, der allerdings auch eine
druckvolle Stellung hatte. Auch Felix Alebrand stand gegen den um fast
400 DWZ-Punkte stärkeren Moritz Pottek deutlich schlechter, kämpfte
aber verbissen und bot seinem Gegner - der ebenfalls in großer Zeitnot
war - mehrfach Remis. Im Hinblick aber auf den offenen Ausgang des
Wettkampfes musste Moritz ablehnen, er schaffte auch die Zeitnot, aber
Felix hatte seine Stellung verbessert und stand trotz eines Minusbauern
einen Hauch besser! Matthias überstand den Angriff des Gegners und kämpfte
im Turmendspiel mit guten Aussichten um das Remis. Leider geriet auch
Felix Frühling in Zeitnot, so dass Karin Chin wieder die Führung für
das MCG erspielte: 2 ½ - 3 ½!
Felix Alebrands Gewinnchancen waren minimal, schließlich musste er sich
mit König und Randbauer vom nackten König des Gegners patt setzen
lassen; zugleich bleiben auch bei Matthias nur die beiden Könige auf
dem Brett: 3 ½ - 4 ½ nach großem Kampf und einer sehr guten
Mannschaftsleistung!
(Text: Christian
Zickelbein)
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2
Grootmoor
III auf dem Weg zur Titelverteidigung?
Im
letzten Schuljahr haben wir die Hamburger Meisterschaft der
Beobachtungsstufe ungeschlagen und sehr überlegen gewonnen. In
diesem Jahr spielen Robert Raschka, Christian Elbracht und Jan
Hinrichs, die als Sechstklässler noch mitspielen könnten, schon
eine Mannschaft höher und sind nicht mehr dabei. Dennoch aber
liegt unser Team aus Schülern der 5. und 6. Klassen nach zwei
Runden und zwei 7-1 Siegen wieder gut im Rennen. Unser nächstes
Match: Dienstag, 28. November, um 16.30 geg. Gy Dörpsweg.
Zunächst
haben wir das Gymnasium Bornbrook geschlagen. Dabei hat nur
Michael Elbracht nach lange ausgeglichenem gegen den sehr starken
Sascha Kufahl verloren. An einigen Brettern ging es hin und her,
weil wir immer noch viel zu schnell spielten, aber schließlich
setzen wir uns durch, weil unsere Gegner ein paar Fehler mehr oder
jedenfalls den letzten entscheidenden Fehler machten.
In der 2. Runde steigerte sich unsere Mannschaft deutlich. Mit der
Grundschule Hasenweg hatten wir auch einen Gegner mit mehr
Spielerfahrung als die Fünftklässler aus dem „GymBo“ und
mussten genau aufpassen. Mit Michael Elbracht, Philipp Spahn und
Sven Wahlers hatten wir drei Fünftklässler im Team, mit Temur
Taher und Hannes Schwart auch zwei Grundschüler, nur René
Kratzmann, Alexander Sowarka und Jonathan Kröger hatten schon im
letzten Jahr beim Titelgewinn mitgespielt.
Philipp und Sven spielten gegen ihre alte Schule, und Philipp nahm
seinen Gegner Lennart Hoop vielleicht etwas leicht, nachdem er im
Mittelspiel eine Figur gewonnen hatte. Lennart baute aber eine gefährliche
Mattdrohung auf, die nicht leicht abzuwenden war - und es zeigte
sich wieder einmal, dass es sehr schwer ist, im richtigen
Augenblick das Spieltempo zu verlangsamen und konzentriert nach
einer schwierigen Lösung zu suchen. Philipp steckte auf und
bescherte den Hasen das Ehrentor, das sie aufgrund ihrer guten
Leistung auch an anderen Brettern redlich verdient hatten.
Hier
zwei spannende Stellungen: Findet Ihr die Rettung für Philipp?
Und findet Ihr heraus, wie René in seiner Partie gegen Tore
Schreiert noch schneller hätte matt setzen können?
|

Wie kann sich Schwarz gegen
die
Mattdrohung nach 20.Dh2 verteidigen?
|

Weiß hat seinen Königsflügel
aufgerissen.
Wie kann Schwarz das ausnutzen?
|
(Text: Christian
Zickelbein)
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3
WK-Pokal:
Grundschule Bergstedt ganz knapp
am großen Erfolg vorbei geschrammt
Am
Sonnabend, dem 12. April 2008, brachen vier Bergstedter Grundschüler
aus 3. und 4. Klassen - Oskar, Jannis, Timm und Nabiel - früh
morgens zum WK-Pokal Vierer-Mannschafts-Turnier
(Wertungsklassen-Pokal) auf, um das erste Mal in einem
Mannschaftswettbewerb ihre Kräfte mit Gleichaltrigen zu messen.
Zuvor hatten alle vier Schüler zwar schon eine gewisse Erfahrung
durch die Teilnahme am Hamburger Grundschultag im November 2007
und bei dem Qualifikationsturnier zur Hamburger
Jugend-Einzelmeisterschaft im Januar 2008 in einem Schachturnier
gesammelt, aber diese Turnierform war für alle Neuland. Gespannt
war man auch, auf welche „bekannten“ Gesichter man aus diesen
Turnieren treffen würde, die vor wenigen Monaten noch die
vorderen Tabellenplätze belegt hatten. Insofern wurden gleich
nach Ankunft in der Ganztagsschule Fraenkelstrasse die anwesenden
Gegner taxiert und die eigenen Möglichkeiten eingeschätzt. Und
tatsächlich wurden auch einige „gefürchtete“ Gegner in den
Reihen der Schulmannschaften vom Hasenweg und Oppelner Straße
gesichtet (u.a. Tore Schreiert, Diana Garbere, Alexander Kotow).

Die Berstedter Schüler - gut gelaunt
nach den Erfolgen in den ersten Runden.
Zwölf
Schul-Mannschaften hatten sich insgesamt zum Turnier nach
Schweizer System mit fünf Runden gemeldet, das pünktlich begann.
Uns wurde als erster Gegner die Schule Knauerstraße zugelost, ein
nicht ganz unbekannter Schachgegner, denn im Turnier „Rechtes
Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ Anfang März war unsere
erste Mannschaft (allerdings acht Spieler) bereits auf ihn
getroffen und hatte gesiegt. Auch dieses Mal sollten wir die Nase
vorn behalten. Dass es aber gleich mit einem 4-0 - Sieg gelang, übertraf
unsere kühnsten Erwartungen und gab natürlich gleich den
richtigen Schub für die kommenden Runden.

Gespannte Erwartung vor der ersten
Runde gegen die Grundschule Knauerstraße.
Als
dann in der zweiten Runde auch die nächste Mannschaft geschlagen
wurde, steigerte sich das Glücksgefühl. Es war vielleicht die
erforderliche Motivation für die 3. Runde, in der wir auf die
Schule Hasenweg stießen, die in einem Vorjahr bereits schon den
Pokal gewonnen hatten und in diesem Jahr mit starken
Spitzenbrettern, Tore Schreiert und Alexander Kotow, angetreten
waren. Der Ausgang des spannenden Wettkampfes entschied sich am
ersten Brett, an dem Oskar gegen Tore, immerhin Dritter der HJET,
spielte. Wir lagen 1-2 zurück. Doch Oskar schaffte mit einem schönen
Abzugsschach, bei dem sein Springer zugleich die gegnerische Dame
angriff, entscheidenden Vorteil und sicherte den viel umjubelten
Ausgleich.
Danach gehörten die Bergstedter Schüler zum
Turnierfavoritenkreis, eine Rolle, die wir uns selbst zu Beginn
des Turniers nie zugetraut hätten. Als dann auch noch in der 4.
und vorletzten Runde die Ganztagsschule St. Pauli mit 4-0
geschlagen wurden, kannte die Begeisterung und Aufgeregtheit keine
Grenzen.
Gesteigert
wurde die Anspannung nur noch durch das Verlesen des
Turnierstandes vor der letzen Runde: Bergstedt auf Platz 1,
punktgleich mit Hasenweg und einen Punkt dahinter die Oppelner
Straße. Und gegen diesen Gegner mussten wir auch in der letzten
und entscheidenden Runde antreten, wieder mit einem bekannten
Spitzenbrett, Diana Garbere.
Ein
Unentschieden hätte gereicht zur Teilnahme an der im Mai
stattfindenden Deutschen WK-Pokal Meisterstaft. Doch dieses Mal
verließ uns ein wenig das Glück, das wir in der einen oder
anderen Partie zuvor gehabt hatten und wir lagen bald 0-3 zurück.
Nur Oskar kämpfte noch an Brett 1 gegen Diana. Ihm gelang zwar
noch eine Ergebnisverbesserung auf 1-3, doch damit war der Traum
von der Teilnahme am Deutschen WK-Pokal geplatzt, denn die
Oppelner Straße war mit ihrem Sieg an uns auf Platz 2
vorbeigezogen. Dass der Hasenweg auch sein letztes Spiel und damit
den WK-Pokal gewinnen würde, daran bestand bei uns kein Zweifel
und so kam es auch.
Aber schon beim Umhängen der Medaillen für den 3. Platz war die
leichte Enttäuschung über die verpasste Chance gewichen, hatten
wir doch alle unsere Erwartungen weit übertroffen und mit der
ersten Teilnahme an einem derartigen Turnier mit unserer
Platzierung gleich für Anerkennung gesorgt.
Den beiden Hamburger Vertretern in der Deutschen WK-Pokal
Meisterschaft gebührt unsere Anerkennung für ihre Leistung, und
natürlich drücken wir ihnen die Daumen für ein gutes
Abschneiden.

Timm, Nabiel, Jannis, Oskar (v. l.)
AS
Fotos: Andreas Schild
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4
Hamburger
WK-Pokal 2007
23
Mannschaften waren am diesjährigen Hamburger WK-Pokal am
Sonnabend, 14. April, beteiligt, in dem es um die
Pokalmeisterschaft und vor allem um die Qualifikation für die
Deutschen Schulschachmeisterschaften ging.
In der WK Mädchen hatte nur das Matthias-Claudius-Gymnasium
gemeldet (!) und wird Hamburg nun in Stade vertreten.
In der WK II wurde das Gymnasium Marienthal als einzige beteiligte
HSK Schule Dritter von sechs Mannschaften. In der WK III waren wir
gar nicht vertreten.
In
der WK IV starteten sechs Mannschaften. Hinter dem
Wilhelm-Gymnasium wurde die Schule Denksteinweg Zweiter und
qualifizierte sich mit diesem Erfolg für die Deutsche
Meisterschaft der WK der Haupt- und Realschulen:

Alban Lipaj, Stefano Juhl, Alexander Günther
und (im Vordergrund) Michael Machalica
In
der WK Grundschulen starteten immerhin acht Mannschaften in zwei
Gruppen, darunter vier von uns betreute Schulen. Ins Halbfinale
kamen drei HSK Schulen, die Adolph-Schönfelder-Schule teilte den
3. Platz. Das Finale gewann die Grundschule Hasenweg gegen die
Grundschule Oppelner Straße, aber beide Mannschaften sind für
die DM qualifiziert, weil Hamburg bei den Grundschulen zwei
Mannschaften stellen darf.
Die Marie-Beschütz-Schule
wurde Siebte:

Felix Woeller, Joshua Harding, Jasper
Corth und Bengt Petersen starteten zum ersten
Mal für ihre Schule nach dem Alsterufer-Turnier bei einem
richtigen Schachturnier.
Das
gute Wetter ist sicher nicht die einzige Erklärung für die
insgesamt etwas enttäuschende Beteiligung - auch viele HSK
Schulen fielen durch ihre Abwesenheit auf. Es überwiegt aber die
Freude über die erreichten Erfolge. Ein Dank gebührt den
Lehrerinnen Heidi Hahnefeld und Anke Heffter sowie Christopher
Kyeck, der als Trainer an drei der beteiligten Schulen arbeitet -
und den Hasen.

Heidi Hahnefeld mit ihren Hasen:
Torben Hoyer, Tore Schreiert, Lennart Hoop, Jan
Rieve (mit Pokal), Sandro Blesinger, Ui Kim und Alexander Kotow
(Text: Christian
Zickelbein)
Fotos: Björn Lengwenus
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5
Die
Schule Oppelner Straße hat wieder zugeschlagen.
Am
Sonnabend, dem 2. April, fand das große WK-Pokal-Schach-Turnier
2005 der Schachschulmannschaften Hamburgs im Gymnasium Uhlenhorst
Barmbek statt. Hier wurde in der jeweiligen Altersstufe der
Hamburger Pokalsieger und die Qualifikanten zur Deutschen
WK-Meisterschaft ermittelt.
Die
Schule Oppelner Straße startete mit dem größten Kontingent an
Mannschaften, sechs an der Zahl (je 4 Spieler pro Mannschaft), und
trat zzgl. Ersatzspielern mit insgesamt 28 Schülern an.
Wir starteten nicht im Haupt/Realschulbereich, weil wir keine
ernsthaften Konkurrenten in Hamburg haben, sondern in den
Wertungsklassen II (1988 und jünger) III (1990 und jünger) IV
(1992 und jünger) und WK Mädchen jeweils mit einer Mannschaft
und im WK – Grundschule sogar mit zwei Mannschaften. Dadurch
traten wir in den älteren Wertungsklassen fast ausschließlich
gegen Gymnasien an.
Alle
Spieler, von Diana aus der 1. Klasse bis Vulnet aus der 9. Klasse,
schlugen sich hervorragend und gaben ihr Bestes. Einige
Mannschaften waren sogar außergewöhnlich erfolgreich:
Die
Grundschulmannschaft Oppelner Straße I mit German B., Serkan D.,
Vladi B., Wahid A., und Alexander G. setzte sich z.B. in ihrer
Qualifikationsgruppe durch und musste im Endspiel gegen die Schule
Hasenweg antreten, die die andere Vorrunde gewonnen hatte.
Es blieb bis zum Schluss spannend, denn die beiden Mannschaften
trennten sich gerecht unentschieden 2 : 2. Da die Kinder
inzwischen 6 bzw. 7 Runden gespielt hatten und die Zeit schon weit
fortgeschritten war, verzichteten beide Mannschaftsführer auf
einen weiteren Stichwettkampf, der mit Blitzpartien ausgespielt
worden wäre, und teilten sich den Sieg.
Da die Schule Hasenweg aus Sasel schon seit vielen Jahren so etwas
wie ein Angstgegner für uns ist, waren wir mit dem Erfolg sehr
zufrieden!
Die
Schüler der Klasse R7, Steffen K., Tayfun H., Maik B. und
Christian J. ließen sich den Sieg in der WK III nicht nehmen,
schlugen u.a. den Favoriten Gym. Uhlenhorst Barmbek und
qualifizierten sich damit für die Deutsche Meisterschaft, die
Ende April in Templin nördlich von Berlin stattfinden wird.
Außerdem gab es noch zwei zweite Plätze bei WK IV und bei den Mädchen.
A. Heffter
PS:
Wir wollen die Herausforderung annehmen und zur Deutschen
Schachschulmannschafts- meisterschaft fahren! So ein Erlebnis hat
man nicht oft! Und so einer Schule will man die Oberstufe
wegnehmen!!!!!
Zu
den Photos: Auf zwei Bildern ist außer den 5 Grundschülern der
Trainer der Jungen, Alexander Hamburg, ein ehemaliger Schüler
unserer Schule und inzwischen Mitglied des Klubs, zu sehen.



Fotos: Anke Heffter
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6
1. WiRi-Pokal im HSK Schachzentrum
Am 6. Dezember fand im Hamburger Schachklub der 1. WiRi-Pokal der Grundschulen Wielandstraße
und Richardstaße statt. Aus der Richardstraße nahmen elf Kinder und
aus der Wielandstraße neun Kinder daran teil. Gut ein Drittel der
TeilnehmerInnen waren Mädchen!
In einem Einzelturnier über fünf Runden wurde um drei Pokale gekämpft.
Aber auch die anderen gingen nicht leer aus, so gab es am Schluss für
jeden zumindest eine Medaille. Die Kinder nahmen begeistert und mit
großer Ausdauer an dem von mir organisierten Turnier teil. Besondere
Unterstützung erhielt ich von Frank Palm und Christian Zickelbein.
Frank Palm übernahm die Paarungen und Ergebnismeldung. Der 1.
Vorsitzende des Hamburger Schachklubs, Christian Zickelbein, ’fesselte’
die Kids während der Pausen am Demobrett.
Gegen Ende des Turniers trafen immer mehr Eltern ein - sie hatten
zahlreiche Leckerein für unser Nikolausbuffet gespendet - um auch noch
am Spielgeschehen teilzuhaben und sich auszutauschen.

Bei der Siegerehrung, die Christian und ich gemeinsam vornahmen, gab es reichlich Beifall,
denn für viele der SchülerInnen war es das erste Turnier.
Platz 1 erreichte Jannik Werner, der damit Meister der Schule
Wielandstraße wurde. Er hatte schon beim Hamburger Schachfestival in
den Herbstferien Turniererfahrungen sammeln können. [Links im Bild
Swantje und Hinrich, Janniks Geschwister. / ChZ]
Den Silber-Pokal erhielt Janniks bester Freund Kay, ebenfalls von der
Wielandschule.
Der 3. Platz ging an Lars Grätz, der Meister der Schule Richardstraße wurde.
Aber auch alle anderen SpielerInnen haben schöne Leistungen erbracht
und können stolz auf ihre Medaillen sein!
Ich glaube, dass allen Beteiligten das Turnier gefallen hat und hoffe,
dass es in diesem Jahr eine Neuauflage geben wird!
Helge Colpe
Foto: HSK
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7
Hamburger
Grundschultag 2007
| Mannschafts-Rangliste:
Stand nach der 7. Runde |
| Rang |
Mannschaft |
Punkte |
Buchh |
| 1. |
Oppelner Straße |
43.5 |
234.5 |
| 2. |
Grotefendweg |
38.5 |
225.5 |
| 3. |
Adolph-Schönfelder |
36.0 |
226.5 |
| 4. |
Bergstedt |
35.5 |
227.0 |
| 5. |
Frohmestraße |
35.0 |
222.0 |
| 6. |
Knauerstraße |
32.0 |
218.0 |
| 7. |
Strenge |
30.0 |
213.5 |
| 8. |
Albert-Schweitzer |
29.5 |
192.0 |
| 9. |
Fahrenkrön |
25.5 |
190.0 |
| 10. |
Rudolf Roß |
24.0 |
162.0 |
| 11. |
Alsterdorfer Straße |
15.5 |
143.0 |
Elf
der insgesamt 31 Grundschulen stellten mindestens
acht Spieler, so dass sie in die Wertung an acht Brettern für die
Mannschaftsmeisterschaft kamen. Sechs der Mannschaften werden von
Trainern des HSK betreut: Die Grundschule Oppelner Straße (Anke
Heffter und Christopher Kyeck) Adolph-Schönfelder-Grundschule
(Janina und Manfred Stejskal), die Grundschule Strenge (Sergius
Kirsch) und die Grundschule Alsterdorfer Straße betreuen wir im
Rahmen des Programms „Kooperation Schule und Verein“; die
Grundschule Bergstedt (Andreas Schild) und die
Albert-Schweitzer-Grundschule (Janina Stejskal) haben eigene
Gruppen mit HSK Trainern eingerichtet.
17
der 31 beteiligen Grundschulen sind auf die eine oder andere Weise
Kooperationspartner des Hamburger Schachklubs. Hier die
Teilnehmerzahlen „unserer“ Schulen und ihre Trainer; insgesamt
kamen 128 der 230 Teilnehmer aus den von uns betreuten Grunschulen:
| Grundschule Oppelner Straße |
19 |
|
Anke Heffter, Christopher
Kyeck |
| Adolph-Schönfelder
Grundschule |
16 |
|
Janina Maria und Manfred
Stejskal |
| Albert-Schweitzer
Grundschule |
13 |
|
Janina Maria Stejskal |
| Grundschule Bergstedt |
13 |
|
Andreas Schild |
| Grundschule Strenge |
13 |
|
Sergius Kirsch |
| Grundschule Alsterdorfer
Straße |
8 |
|
Andreas Albers |
| Grundschule Wielandstraße |
7 |
|
Andreas Albers |
| Grundschule Forsmannstraße |
6 |
|
Ludwig Fromm |
| Marie-Beschütz-Schule |
6 |
|
Benjamin Zickelbein |
| Bugenhagen-Schule |
5 |
|
Dr. Rita Kas-Fromm |
| Grundschule Hasenweg
(„kleine PPS“) |
4 |
|
Robin Richter |
| Grundschule
Curslack-Neuengamme |
4 |
|
Leo Fabig |
| Grundschule
Altengamme-Deich |
2 |
|
Jens Puttfarken |
| Grundschule Ochsenwerder |
2 |
|
Leo Fabig |
| Grundschule Eckerkoppel |
3 |
|
Dr. Rita Kas-Fromm |
| Grundschule Traberweg |
2 |
|
Ludwig Fromm |
| Grundschule Richardstraße |
1 |
|
Vadym Salenko |
| HSK Kindergarten |
4 |
|
Andreas Albers |
(Text: Christian
Zickelein)
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8
HSK
Jugendreise: Schachmatt auf dem Heider Marktplatz
Im
Rahmen des Heider Flohmarktes gab - auf dem größten Marktplatz
Deutschlands - der größte Schachverein Deutschlands, der
Hamburger Schachklub von 1830 (HSK), mit seiner Jugendabteilung
seine Visitenkarte ab.
82 Jugendliche und Trainer verbringen eine ganze Woche in der
Jugendherberge von Heide. Als Höhepunkt der Reise freuten sich
die Kinder in strahlendem Sonnenschein auf einen Wettkampf in
ungewöhnlichem Ambiente. Im Vorprogramm konnten Passanten den
Vormittag über unter anderem gegen den aktuellen Hamburger
Meister U16 Phil Wiese und Jugend-Bundesligaspieler Florian Held
im Simultan antreten. An bis zu 10 Bretter spielten die jungen Männer
gleichzeitig und verloren dabei keine einzige Partie. Am frühen
Mittag zeigte Frauen-Bundesligaspielerin Leonie Helm, dass es im
Schach keine Geschlechtergrenzen gibt. Sie übernahm die Bretter
und setzte einen Gegner nach dem anderen Matt. Richtig laut wurde
es gegen 14 Uhr, als der HSK mit seiner gesamten
Jugendreise-Gruppe an die Bretter trat. Ein Freundschaftswettkampf
gegen die Spieler des Heider Schachvereins endete mit einem
deutlichen 46,5 zu 23,5 Sieg für die Hansestädter, aber dieses
Ergebnis zeigt nicht, wie sehr sich die Heider Schachspieler
gewehrt haben, vor allem der junge Florian Wintzek sammelte fleißig
Punkte, gewann fünf Partien und verlor nur eine einzige.
Publikumsliebling war jedoch die Hamburgerin Diana Garbere
(7Jahre). Diana spielt dieses Jahr bereits zum zweiten Mal die
Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U10 und punktete auch
auf dem Heider Marktplatz sehr gut. Das Ergebnis dieses Vergleichs
wurde aber von beiden Seiten nicht als wesentlich gesehen, vor
allem ging es doch darum, zusammen zu spielen und gleichzeitig zu
zeigen, wie jung und dynamisch der Schachsport ist. Die Hamburger
Jugendlichen führten nebenbei noch so manchen Passanten in das königliche
Spiel ein.
Bis Samstag ist der Hamburger Schachklub noch in Heide, Schach
spielen kann man aber das ganze Jahr über in Heide. Der Heider SV
freut sich über neue Mitglieder und bietet Jugendlichen und
Erwachsenen Training und Spielmöglichkeiten an. Ansprechpartner
ist Gerhard Meiwald, Telefon: 04837 - 902 374.
Andreas
Albers

Die Schachszene in der Fußgängerzone
am Rande des Marktplatzes.

Leonie Helm und Florian Held spielen
im Vorprogramm simultan.

Vor dem Freundschaftskampf HSK -
Heide: im Vordergrund rechts Leo Fabig und
Katja Stellwagen

Viel Action auf allen Brettern.

Andreas Albers (l.) ist gelegentlich
als Coach und Schiedsrichter gefragt.

Publikumsliebling Diana Garbere (vorne
l.) spielt gegen Helmut Jürgens, den
Betreuer des Frauen-Bundesliga-Teams des HSK, als Gastspieler auf
Heider Seite.
Fotos:
HSK
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9
Fotos
von der HSK Schachreise 1996

Foto
oben: Eine Mannschaft beim Fußballturnier, 2. v. links: IM Jan
Gustafsson, 2. v. rechts: Steffen Krause, Jugendwart HSK.

Foto
oben: Jörg Sebastian, Jan Gustafsson, Jens Hüttmann, Eva Maria
Zickelbein, Birte Staude, Robert Boels (v. l.). Mit dem Rücken
zur Kamera: Dirk Sebastian, Thomas Aschke und Philipp Birken (v.
l.)

Jugendtalente des HSK: Steve Berger
gegen Stefan Schnock
(r. am Brett), rechts im Bild: Oliver Frackowiak

Bei der Analyse: Leonie Helm, Jens Hüttmann,
Steffen
Krause und Karsten Müller (v. l.)

Jan Gustafsson, Benjamin Scharmacher
und Nils
Richter
Fotos: HSK
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10
1. HSK
Jugend-Grandprix
Der
1. HSK Jugend - Grandprix, mit großer Begeisterung unserer Jüngsten
gespielt, fand von Januar bis März 2011 statt.
Überzeugender Sieger wurde mit 6 Siegen bei 6 Teilnahmen
Neuzugang Tim Scholz vor seinem Bruder Elias, Lennart Grabbel und
Tom Wolfram (alle 15 Punkte). Herzlichen Glückwunsch!
Den 3. Platz teilten sich Philipp Fuhrmann, Dongho Park, Henrike
Voss und Leon Bannoehr, alle erreichten starke 14 Punkte. Knapp
dahinter landeten mit 13 Punkten Alexander Stahl und Henning
Holinka. Es folgten Ilja Goltser (11 Punkte), Mitja Kruhl und Abdu
Arabaci (beide 10 Punkte), Antonia Paschen (9 Punkte), Joscha
Kruhl (8 Punkte), Emil Nunez und Nils Lange (beide 7 Punkte),
Anton Vorderwühlbecke und Florian Wähling (beide 6 Punkte), Mark
Ronkine (5 Punkte). Michael Chevelevitch, Lennart Meyling, Felix
Eckharti, Daniel Altbregin, Julia Paschen, Yasin Sarwary spielten
nicht oft genug mit, um richtig viele Punkte sammeln zu können.
| Endstand
der Spitzengruppe: |
|
| 1.
Tim Scholz |
18
Punkte |
| 2.
Elias Scholz, Lennart Grabbel und Tom Wolfram |
15
Punkte |
| 3.
Philipp Fuhrmann, Dongho Park, Henrike Voss, Leon Bannöhr |
14
Punkte |
| 4.
Alexander Stahl, Henning Holinka |
13
Punkte |
Alle
Teilnehmer schrieben ihre Partien mehr oder weniger ordentlich mit
und übten sich im Spiel mit Schachuhr. Gar nicht so leicht:
ziehen, Uhr drücken, aufschreiben und auch noch nachdenken. Auf
jeden Fall konnten die Trainer nach der Partie gute Tipps geben
…
Mit
dem Jugend-Grandprix startet im Rahmen des HSK Kindergartens
(Freitag um 16:00 Uhr im Klub) eine Turnierserie, bei der jeden
Freitag eine Partie mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro
Spieler gespielt wird, einsteigen jederzeit möglich ist und wir
uns das Beste beim Fußball abgeschaut haben: für einen Sieg gibt
es 3 Punkte.
Der
2. HSK- Jugend - Grandprix hat am 20.5. begonnen. Wer Lust hat,
mitzuspielen und Turnierpraxis zu sammeln, kommt einfach freitags
zum Kindertraining und steigt ein! Es finden noch sechs Runden
statt, die letzte Runde ist also am 1. Juli.
Alle Kinder erhalten bei der Siegerehrung durch die Trainer Kevin
Högy und Felix Meißner Sachpreise. Wir wünschen euch ein
interessantes Turnier!
Silke
Einacker
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11
Das
Turnier der Traditionsschulen
Wettkampf an 20
Brettern
Nur
vier Schulen blieben auch am Nachmittag des großen Werbeturniers
der Hamburger Schulen am 20. Februar 2007 im CHH, um sich einen
echten sportlichen Wettkampf unter gleichen Bedingungen zu
liefern, ist doch der Sieg im „Klassiker“ von vielen Glücksfaktoren
abhängig: dem Sieg des eigenen Alsterufers, dem zugewiesenen
Gegner, dem mehr oder minder erkämpften 8-0 Sieg - und schließlich
der Glücksfee, die den richtigen Namen aus dem Pokal fischen
muss. Gestern hatten wir mit Grootmoor I (8-0 gegen das Johanneum!)
und Grootmoor IX sogar zwei Mannschaften im Topf, aber Diana
Garbere fand sie leider nicht …
| 1. Matthias-Claudius
Gymnasium |
6-0 |
39 |
| 2. Gymnasium Grootmoor |
4-2 |
40 |
| 3. Gymnasium Marienthal |
1-5 |
22 |
| 4. Emil-Krause-Gymnasium |
1-5 |
19 |
Die
Tabelle des Turniers der Traditionsschulen zeigt eine
Zwei-Klassen-Gesellschaft: Der amtierende Hamburger Meister der
Gymnasium, das MCG, gewann wie im Vorjahr vor dem Gymnasium
Grootmoor. Wie knapp es aber war, deutet schon die Tabelle an: Bei
einer Schach-Olympiade, wo nach Brettpunkten gewertet wird, hätten
wir gewonnen …
Und auch die direkte Begegnung mit dem MCG war noch knapper als
letztes Jahr. Bis zum 5-4 hatten wir geführt, dann verloren wir
drei Partien in Folge und kämpften uns aber bis zum 8-9 wieder
heran.
Die letzten drei Partien mussten entscheiden! Die Verantwortung
lag, ohne dass sie es genau wussten, bei Andreas Gehrmann an Brett
14 und Malte Thiele (zurück aus Neuseeland an Brett 8) und Robert
Raschka (an Brett 7).
Andreas stand mit Dame und Läufer gegen zwei Türme und einen
herumirrenden König auf Gewinn, aber er hatte kaum noch Zeit und
gab ein Damenschach nach dem anderen, statt auch seinen Läufer
mitspielen zu lassen. So gab’s nur ein Dauerschach statt des möglichen
Mattangriffs: 8 ½ - 9 ½.
Maltes und Roberts Bretter waren von beiden Mannschaften umgeben.
Zu Beginn der Zeitnotphase standen beide eher kritisch, doch dann
gewann Malte plötzlich einen Turm und in schnellem Zugtempo auch
die Partie: 9 ½ - 9 ½.
Robert hatte sich gegen einen starken Gegner, den er im Wettkampf
der Hamburger Meisterschaft geschlagen hatte, mit Schwarz ruhig
aufgebaut, gut verteidigt und viel Zeit verbraucht, doch als der
Weiße nun zuschlug, um den lange belagerten Bauern zu gewinnen,
übersah er eine Schutzfigur und stellte einen Turm ein: Robert
stand auf Gewinn! Aber er hatte nur noch wenige Sekunden, das
Fallblättchen hing schon verdächtig, er spielte schneller denn
je und versuchte, alle Bauern des Gegners abzuräumen, um im Fall
der Zeitüberschreitung noch das Remis zu retten … aber die Zeit
reichte nicht mehr: 9 ½ - 10 ½, und wir waren wieder Zweiter und
gewannen zwar auch einen Pokal, kaum kleiner als der des MCG, aber
die Revanche im nächsten Jahr haben wir schon angekündigt!
Hier unsere
Ergebnisse im einzelnen:
|
Gy Grootmoor |
Emil-Krause-Gy |
MCG |
Gy
Marienthal |
| 1 |
Sven Prahm |
1 |
½ |
1 |
| 2 |
Felix Frühling |
1 |
0 |
0 |
| 3 |
Robin Schimmelpfennig |
1 |
0 |
½ |
| 4 |
Milian Fernandes |
½ |
0 |
- |
| 5 |
Torben Carstensen |
1 |
0 |
0 |
| 6 |
Sebastian Szymanski |
1 |
0 |
0 |
| 7 |
Robert Raschka |
1 |
0 |
1 |
| 8 |
Malte Thiele |
1 |
1 |
0 |
| 9 |
Jacob Carstensen |
1 |
0 |
1 |
| 10 |
Timo Promann |
1 |
½ |
½ |
| 11 |
Martin Reimann |
1 |
1 |
0 |
| 12 |
Miriam Betke |
1 |
0 |
1 |
| 13 |
Svenja Möhring |
0 |
1 |
- |
| 14 |
Andreas Gehrmann |
1 |
½ |
0 |
| 15 |
Florian Bergmann |
1 |
1 |
1 |
| 16 |
Stefan Bergmann |
1 |
1 |
1 |
| 17 |
Timo Stelzer |
1 |
1 |
0 |
| 18 |
Lars Schlüter |
0 |
- |
1 |
| 19 |
Leonard Püttjer |
1 |
1 |
1 |
| 20 |
Maxi Wills |
1 |
- |
1 |
| 21 |
Malte Beythien |
- |
1 |
1 |
| 22 |
Maurice Howege |
- |
0 |
1 |
|
|
17
½ - 2 ½ |
9
½ - 10 ½ |
13
- 7 |
Beim
klaren Sieg gegen das Emil-Krause-Gymnasium gelang eine Revanche für
das 3-5 von Grootmoor II in der B2-Klasse der Meisterschaft der
Gymnasium. Gegen unsere HSK Freunde vom Gymnasium Marienthal war
es erheblich enger, besonders an den Spitzenbrettern gab es einige
überraschende Niederlagen.
Erfreulich: Keiner unserer 22 eingesetzten Spieler ist leer
ausgegangen, mit 3 aus 3 überzeugten besonders Florian und Stefan
Bergmann sowie Leonard Püttjer und Timo Stelzer mit 2 aus 3, Maxi
Wills und Malte Beythien mit 2 aus 2: Sie sollten wieder regelmäßig
spielen!
Unsere Schachgruppe trifft sich regelmäßig dienstags von 16
bis 18 Uhr im Oberstufenhaus - zur Zeit läuft eine
Schulmeisterschaft, in die jeder noch einsteigen kann!
(Text: Christian
Zickelbein)
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12
Gymnasium
Grootmoor:
Klassenmeisterschaften im
Schach - Endrunde
2.
Klassenschachmeisterschaft Endturnier Kl. 5 - 9
Klasse 7c
schafft doch noch die Titelverteidigung
Am
Montag 29.05.06 fand in der Pause die Endrunde um die 2.
Klassenschachmeisterschaft statt. Da keine Mannschaften der 8. und
9. Klassen in der Vorrunde angetreten waren, durften an dieser
Endrunde nicht nur die Sieger, sondern auch die Zweitplazierten
teilnehmen. Allerdings mussten die Ergebnisse der Vorrunde als
Handicap mitgenommen werden.
Somit lagen die 5c (4:2 gegen die 5b); die 6d (3,5:2,5 gegen die
6c) und die 7b (3,5:2,5 gegen die 7c) vor Turnierbeginn mit einem
Sieg in Führung.
In der 1. Runde trafen gleich die 6d und 7b aufeinander. Während
die Mädchen der 7b ihre Stärke demonstrierten, schwächelten
alle vier Jungen und verloren so die Partie mit einem 2:4.
In den beiden anderen Partien zwischen der 6c und der 5b (5:1) und
der 7c und 5c (5,5:0,5) zeigte sich, dass der Altersunterschied
auch mit einem schachlichen Unterschied verbunden war.
In Runde 2 zeigte sich die 5c gegen die 7b dann von ihrer starken
Seite und konnte dem heimlichen Turnierfavoriten ein verdientes
3:3 abtrotzen. Die 6d setzte ihren Siegeszug mit einem 5:1 gegen
die 5b fort. Spannend verlief das Match zwischen der 6c und der
7c. Der Sieger konnte sich auch noch Titelchancen ausrechnen. Während
Annica für die 6c und Sven und Timo für die 7c schnelle Erfolge
erzielten, waren die restlichen Spiele hart umkämpft.
Am Ende sorgte ein glückliches Remis zwischen Maurice und Kjell für
den 3,5:2,5 Sieg für die 7c.

Runde
3 konnte nun schon die Entscheidung bringen; es kam zum Duell
zwischen dem Titelverteidiger (7c) und dem momentan führenden
Vizemeister (6d). Sven brachte die 7c durch einen schnellen Sieg
über Felix in Führung; Kjell gewann ebenfalls und Timo konnte
mit einem Bauern weniger gegen Jacob ein Remis sichern. Marc und
Zoe sorgten für den Ausgleich. Aber Svenja entschied ihre Partie
gegen Lara für sich und brachte die 7c zurück in den Kampf um
den Siegerpokal.
Die 7b setzte sich mit 4:2 gegen die 5b durch und auch die 6c
gewann mit gleichem Ergebnis gegen die 5c.
Vor der letzten Runde ergab sich die spannende Situation, dass
sowohl die 6d als auch die 7c mit 6:2 Mannschafts- und 15
Brettpunkten gleichauf in Führung lagen.

Das
Fernduell in der letzten Runde musste also die Entscheidung
bringen. Die 6d musste gegen die 5c, die 7c gegen die 5b antreten.
Die 6d legte vor, Jacob siegte. Sven zog nach und brachte die 7c
auch 1:0 in Führung. So ging es über 3:0 Zwischenstände weiter,
doch nun zog die 7c davon, 6:0 hieß es am Ende. Nun war die 6d
stark gefordert; aber die Partien sahen nicht alle nach Siegen
aus. Zoe stand gegen Janina schlechter da, und als sie nur noch
den König hatte, war alles klar, denn nun war ein Remis das
Maximalergebnis für sie. Dieses gelang ihr zwar auch noch, aber
auch durch das weitere Remis zwischen Lara und Samira war klar,
der Titel geht wieder an die 7c, und die 6d muss wie letztes Jahr
mit Platz 2 zufrieden sein.
Im direkten Duell um Platz 3 erkämpfte sich die 7b ein 3:3 gegen
die 6c und belegte somit Platz 3.

Die drei Siegermannschaften
Abschlusstabelle:
| Klassen |
Brettpunkte |
Mannschaftspunkte |
| 1. 7c |
21,0 |
8:2 |
| 2. 6d |
20,0 |
8:2 |
| 3. 7b |
15,5 |
5:3 |
| 4. 6c |
17,0 |
4:4 |
| 5. 5c |
10,5 |
3:5 |
| 6. 5b |
6,0 |
0:10 |
Es spielten für die
| 5b: |
Jana (0); Alexandra (0);
Lars (0); Niklas (2); Alexander (0) und Nils (2) |
| 5c: |
Janina (0,5); Samira (1,5);
Robert (2,5); Dawid (1); Vincent (0) und Björn (1) |
| 6c: |
Lena (2); Sophie (4);
Daniel (1); Marcel; Annica (4) und Maurice (3,5) |
| 6d: |
Zoe (2,5); Lara (1,5);
Felix (3); Jacob (3,5); Marc (4) und Arwin (2) |
| 7b: |
Natascha (4); Charlotte
(3); Merlin (2); Julius (3); Kai (1) und Antoine (0) |
| 7c: |
Lucie (2); Svenja (4); Sven
(3,5); Timo (3,5); Christopher (2) und Kjell (3,5) |
Text
und Photos: Christian Pauck
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13
Gymnasium
Grootmoor:
Klassenmeisterschaften im Schach - Vorrunden
Klassenmeisterschaften
Klasse 5
Am
Dienstag, dem 02.05.06, startete die Klassenmeisterschaft Schach
mit dem Turnier der Fünftklässler. Die 5b, 5c und 5e wollten
ihre Schachkenntnisse unter Beweis stellen und den Parallelklassen
zeigen, wer besser ist.
In der ersten Runde ging es zwischen der 5e und 5b spannend zu.
Die Führung wechselte hin und her, aber am Ende setzte sich die
5b mit 3,5:2,5 äußerst knapp durch.
In der nächsten Runde griff nun auch die 5c ins Geschehen ein. Im
Duell mit der eben siegreichen 5b zeigte sich an den ersten 4
Brettern das Können der 5c. Trotz zweier Niederlagen an Brett 5
und 6 gewann die 5c sicher mit 4:2.
Vor der letzten Partie zwischen der 5c und 5e war somit für beide
Mannschaften noch der Gesamtsieg möglich. Die 5e musste dafür
aber schon mit mindestens 4:2 gewinnen. Die Partien verliefen
anfangs recht ausgeglichen und ein klarer Sieger war nicht zu
erkennen. Nach dem 1:1 als Zwischenstand setzte sich aber wieder
die 5c mit weiteren Siegen an den ersten Brettern ab und gewann
wiederum mit 4:2 und sicherte sich somit den Gesamtsieg in dieser
Klassenstufe vor der 5b.
Abschlusstabelle:
| Klassen |
Brettpunkte |
Mannschaftspunkte |
| 1. 5c |
8,0 |
4:0 |
| 2. 5b |
5,5 |
2:2 |
| 3. 5e |
4,5 |
0:4 |
Es spielten für die
| 5b: |
Jana (0,5); Alexandra (1);
Nils (0); Lars (1); Alexander (1) und Niklas (2) |
| 5c: |
Samira (2); Janina (2);
Robert (2); David (2); Vincent (0) und Fraincois (0) |
| 5e: |
Katharina (0,5); Lisa (0);
Christian (1); Justus (0); Steffen (2) und Emil (1) |
Klassenmeisterschaften
Klasse 6
Am
Mittwoch wollten sich dann die Schüler der 6. Klassen messen.
Insgesamt haben sich fünf Mannschaften aus vier Klassen an diesem
Turnier beteiligt. Die 6d stellte zwei Mannschaften.
In der 1. Runde kam es zu den Partien zwischen der 6a und 6d I
sowie 6b und 6d II. Beide Partien endeten mit recht deutlichen
Siegen für die 6d I bzw. die 6b.
In der nächsten Runde kam es zum internen Duell der 6d. Es setzte
sich zwar die I. Mannschaft mit 4:2 durch, doch es zeigte sich,
dass Zoe und Lara ihren Klassenkameradinnen an den Mädchenbrettern
überlegen waren und für die beiden Punkte der II. Mannschaft
sorgten. Im anderen Spiel der 2. Runde setzte sich die 6c mit 5:1
gegen die 6b durch.
Die 3. Runde brachte ein spannendes Match zwischen der 6c und der
6a, das nach langem harten Kampf dann knapp mit 3,5:2,5 von der 6c
gewonnen wurde. Die 6d I setzte ihren Siegeszug fort und schlug
die 6b mit 5:1.
Damit kristallisierten sich nach dieser Runde die 6d I und die 6c
als Favoriten heraus. Daher versprach die 4. Runde viel Spannung,
denn nun kam es zum Duell dieser beiden Mannschaften. Jacob und
Felix brachten ihre 6d schnell mit 2:0 in Führung. Annica und
Lena sorgten postwendend für den 2:2 Ausgleich. Arwin und Daniel
trennten sich Remis; somit musste die Partie zwischen Jenny und
Sophie für die Entscheidung sorgen. Hier setzte sich Jenny etwas
glücklich durch und sicherte damit ihrer Mannschaft den Sieg und
auch schon den Titelgewinn. In der anderen Partie besiegte die 6a
die 6d II mit 4,5:1,5.
In der letzten Runde ging es also nur noch um die Plätze 2 bis 5.
Die besten Aussichten auf die Vizemeisterschaft hatte die 6c. Aus
Trotz über die knappe Niederlage in der letzten Runde wurde die
6d II glatt mit 6:0 vom Brett gefegt. Im Match um Platz 3 und 4
setzte sich dann die 6a mit 4:2 gegen die 6b durch.
Abschlusstabelle:
| Klassen |
Brettpunkte |
Mannschaftspunkte |
| 1. 6d I |
18,0 |
8:0 |
| 2. 6c |
17,0 |
6:2 |
| 3. 6a |
11,5 |
4:4 |
| 4. 6b |
8,0 |
2:6 |
| 5. 6d II |
5,5 |
0:8 |
Es spielten für die
| 6a: |
Sarah (1); Clea (1); Björn
(2,5); Jonas (3); Ole (3) und Frederik (1) |
| 6b: |
Ann-Sofie (4); Anna (2);
Georges (1); Elias (1); Fabian (0) und Mette (0) |
| 6c: |
Lena (3); Sophie (3);
Steffen (2,5); Maurice (2); Annica (4) und Daniel (2,5) |
| 6d I: |
Merle (0,5); Jenny (3);
Felix (4); Jacob (4); Arved (3) und Arwin (3,5) |
| 6d II: |
Zoe (1,5); Lara (1); Oliver
(0); Maxi (0); Darius (1) und Marc (2) |

Turnier der 6. Klassen
Klassenmeisterschaften
Klasse 7
Am
Donnerstag, dem 04.05.06 trafen sich vier Mannschaften der 7.
Klassen um den diesjährigen Sieger auszuspielen. Neben der 7c,
die als Titelverteidiger gleich zwei Mannschaften stellte, traten
auch die 7b und 7d an.
Gleich in der ersten Runde gab es das Aufeinandertreffen der 7b
und 7c I. Alle Partien waren lange umkämpft, aber die 7b ging
dann mit 2:0 in Führung und konnte die Führung mit 3:2
behaupten, als nur noch Natascha und Svenja um den Sieg an Brett 1
kämpften. Natascha stand besser, hatte nur noch wenig Zeit. Trotz
Turm und Läufer schaffte sie das Matt in der vorgegebenen Zeit
nicht mehr. Da Svenja aber nur noch den König auf dem Brett
hatte, war am Ende das Remis durch Zeitüberschreitung glücklich.
Aber so reichte es für die 7b zu einem knappen 3,5:2,5 Sieg über
den Favoriten.
In der anderen Partie der 1. Runde siegte die 7d mit 4:2 gegen die
7c II.
In der 2. Runde setzten sich die favorisierten 7c I und 7b
deutlich mit 6:0 bzw. 5,5:0,5 Siegen durch.
In der letzten Runde zeigte die 7c I mit einem weiteren 6:0 Sieg
ihr eigentliches Können, aber nun waren sie auf Schützenhilfe
ihrer 2. Mannschaft gegen die 7b angewiesen.
Kjell brachte die 7c II auch schnell in Führung, aber Merlin und
Julius drehten das Ergebnis zu einem 2:1. Charlotte hatte gegen
Julia ein einzügiges Matt auf dem Brett, übersah den Gewinnzug
aber und verlor anschließend ihr Spiel noch zum 2:2 Ausgleich.
Natascha konnte sich aber gegen Saskia durchsetzen und sicherte
durch den 3. Punkt den Turniersieg. In der letzten Partie zwischen
Frederike und Antoine ging es hoch her; Damengewinne und
-verluste, gesehene und übersehene Gewinnzüge wechselten sich
ab. Wer als Sieger aussah verspielte es genauso schnell wieder. Am
Ende schaffte es Antoine Frederike mit zwei Damen mehr noch Patt
zu setzen. Damit ging die Partie dann mit 3,5:2,5 an die 7b.
Abschlusstabelle:
| Klassen |
Brettpunkte |
Mannschaftspunkte |
| 1. 7b |
12,5 |
6:0 |
| 2. 7c I |
14,5 |
4:2 |
| 3. 7d |
4,5 |
2:4 |
| 4. 7c II |
4,5 |
0:6 |
Es spielten für die
| 7b: |
Natascha (2,5); Charlotte
(2); Merlin (2); Julius (3); Antoine (1) und Kai (2) |
| 7c I: |
Svenja (2,5); Lucie (2);
Lennard (3); Sven (2); Timo (3) und Christopher (2) |
| 7c II: |
Saskia (1); Julia (1);
Lenni (0); Berthold (0); Frederike (0,5) Sarah (1); Kjell
(1) |
| 7d: |
Laura (0); Pauline (1);
Malte (1); Konstantin (1); Andre (1,5) und Caroline (0) |

Das Sieger-Team Klasse 7b
In den Klassenstufen
8 bis 10 und der Oberstufe sind leider keine Turniere zustande
gekommen.
Text
und Photos: Christian Pauck
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14
Zweite
Schachschule in Jenfeld?
Die
Schule Oppelner Straße ist seit vielen Jahren eine unserer besten
Kooperationsschulen. Im folgenden Artikel berichtet die engagierte
Schachlehrerin Anke Heffter von den aktuellen Erfolgen ihrer Schülerinnen
und Schüler und auch von ihrer Hoffnung, die durch die
Teil-Schließung ihrer Schule entstehenden Probleme produktiv zu lösen.
Der Hamburger Schachklub von 1830 e.V. wird das neue Konzept der
Arbeit an zwei Schulen nach Kräften unterstützen.
(Text:
Christian Zickelbein)
Dem
traurigen Umstand, dass die Oberstufe der Schule Oppelner Straße
ausläuft, verdankt die Schule Denksteinweg erste Schacherfolge.
Zurückzuführen ist dies auf den Wechsel des Klassen- und
Schachlehrers Reinhard Heffter, der zusammen mit seinen Schülern
aus der 6. Klasse im Sommer zur Schule Denksteinweg wechselte und
dort jetzt die H7a führt.
Gemeinsam
mit den Realschülern aus der Oppelner Straße fuhr die
Hauptschulgruppe des Denksteinwegs mit den Lehrern Anke und
Reinhard Heffter am 23. und 24. März 2006 nach Ibbenbüren (NRW)
zum großen Hauptschul-Schachturnier der Schule am Aasee mit ca.
560 teilnehmenden Schülern.
Während die starken Schachspieler aus der Oppelner Straße in der
internationalen Gruppe EC2, bestehend aus holländischen,
belgischen, luxemburgischen und den besten deutschen Teams, antrat
und dort einen hervorragenden 2. Platz belegte, siegten die Schüler
des Denksteinwegs souverän in der Hauptschulgruppe A. Auch im
Endspiel gegen den Nordrheinwestfalen-Meister der Hauptschulen
schafften unsere Schüler aus Hamburg ein 2 : 2, doch da das 1.
Brett verloren ging, reichte es „nur“ zu dem (inoffiziellen)
Titel "Deutscher Vizemeister der Hauptschulen".
Gleich
am nächsten Tag ging es bei den Hamburger
Pokal-Meisterschaften weiter. Seit einigen Jahren schon
starten die Mannschaften der Jenfelder Haupt- und Realschulen
aufgrund ihrer Stärke in den Konkurrenzen der Gymnasien. Am
Sonnabend, 25. März 2006, siegte im Wertungsklassenturnier (WK)
im Haupt- und Realschulbereich der Denksteinweg vor der Schule
Oppelner Straße II. Die beste Mannschaft der Oppelner Straße
spielte beim WK III der Gymnasien mit, dazu gehörten renommierte
Gymnasien wie das Grootmoor, das Matthias-Claudius-Gymnasium oder
das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium.
Die Oppelner Straße konnte zwar ihren Erfolg vom letzten Jahr,
als sie Sieger wurde und für Hamburg in Templin bei der Deutschen
Meisterschaft antreten durfte, nicht ganz wiederholen, aber ein 2.
Platz ist zwischen den Gymnasien durchaus als Erfolg anzusehen!
Im WK der Grundschulen wurden die Schüler der Oppelner Straße
hinter der Mannschaft der Frohmestraße hervorragender Zweiter und
haben damit die Berechtigung erworben, an der Deutschen
Meisterschaft der Grundschulen teilzunehmen. Auch die 2.
Grundschulmannschaft der Oppelner Straße schlug sich gut und
wurde 7. von 11 Mannschaften.
Es
ist zu hoffen, dass sich aus der kleinen "Keimzelle" am
Denksteinweg eine große Oberstufen-Schach-AG entwickeln wird, die
die Tradition der Oppelner Straße in Jenfeld fortsetzt.
In der Oppelner
Straße werden die Schüler weiterhin in der Grundschule Schach
spielen und wahrscheinlich wird der eine oder andere
Schachspieler, der in die 5. Klasse der Schule Denksteinweg
wechseln wird, dort eine neue "Schach-Heimat" finden.
Anke
Heffter
Die
Tour nach Ibbenbüren war auch ein
"Familien-Unternehmen". Die "Heffters"
stellten nicht nur die Schachlehrer und den Coach vor Ort, ihren
Sohn Matthias, sondern auch noch den Familienbus, nur Karen
Heffter, in der Schule auch lange als Trainerin tätig, fehlte auf
dieser Reise.
(Text:
Christian Zickelbein)



Fotos:
Familie Heffter
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15
"Hamburgs
Talente des Jahres"
Zwei zweite Plätze
bei der Wahl der jungen Hamburger Sportler des Jahres:
Das U16-Team (bei
den Mannschaften) und Leonie Helm (bei den Mädchen)
Als
"heißen Kandidaten" hatten die U18-Seiten des Hamburger
Abendblattes unser Team vorgestellt, und tatsächlich fiel die
Entscheidung der Jury auch ganz knapp aus - zugunsten der U20 des
Groß-Flottbeker THC, Deutscher Meister im Hockey, und der
Ruder-Weltmeisterin Julia Heitmann (U18). Hatten wir nur
eigentlich gehofft, mit unseren (gar nicht so) exotischen
Schachspielern zumindest zur Vielfalt des Wettbewerbs beizutragen
und auf diese Weise auch die gute U18-Idee zu unterstützen, hätten
wir sogar den Mannschaftswettbewerb fast gewonnen. Wir durften an
einer schönen Feier im 11. Stock des Verlagsgebäudes am
Axel-Springer-Platz teilnehmen, deren Bedeutung der Chefredakteur
Peter Kruse, der Verlagsgeschäftsführer Michael Meyer-Böhm und
der HSB-Präsidenten Klaus-Jürgen Dankert in ihren Ansprachen
oder durch ihre Anwesenheit betonten. Es gab viel Lob für die
jungen Talente, aber auch für die "U18"-Initiative des
HA-Sportchefs Jan Haarmeyer und Manfred Schäffer und Achim Leoni,
die die "U18"-Seite machen und auf diese Weise den
Hamburger Jugendsport wirksam fördern. Für die Öffentlichkeit
des Klubs wiederholen wir die Argumentation, mit der wir unsere
Bewerbung begründet haben.
Leonie
Helm (16) war 1998 Deutsche Jugendmeisterin U15, 1999 mit dem
Hamburger Mädchen-Team Deutscher Meister und 2000 hat sie sich in
der Hamburger Meisterschaft U16 sogar gegen die Jungen
durchgesetzt und bei der Deutschen Meisterschaft der Jungen einen
hervorragenden 3. Platz belegt.
Leonie
Helm ist Stammspielerin in der Frauen-Bundesliga des HSK und
strebt in ihrer zweiten Saison ihre erste internationale Norm an.
Ihr Start mit zwei Siegen in zwei Partien ist ebenso
vielversprechend wie ihr hervorragender 10. Platz bei der
Jugend-Weltmeisterschaft U16w. Die Zeitung der Deutschen
Schachjugend kommentierte ihre Leistung so:
"Leonie
Helm spielte nach ihrer etwas schwächeren WM im vergangenen Jahr
groß auf. Nur in einer Partie war sie aufgrund einer falschen Eröffnung
chancenlos. Immer wieder toll, wie sie durch aggressives Spiel überzeugt
und auch nominell stärkere Spielerinnen in die Defensive
zwingt."
Leonie
ist die einzige Hamburger Jugendliche im nationalen Kader, und
zwar im C-Kader der Frauen. Voraussetzung für diese Einstufung
ist eine hohe internationale Ratingzahl (Elo 2157) und die
Erwartung, dass sie in den nächsten Jahren einen internationalen
Titel erspielt.
Anerkennung
verdient Leonie Helm jedoch nicht nur als talentierte Spielerin,
sondern auch aufgrund ihres Engagements für ihren Verein. Was sie
im Training mit den HSK-Bundesliga-Spielern lernt, gibt sie auch
weiter: Sie trainiert den HSK-"Kindergarten".
Das
U16-Team des HSK hat zum Jahreswechsel 1999 / 2000 die
Deutsche Meisterschaft in der folgenden Aufstellung gewonnen:
Felix
Ketelaar (30.10.83), Oliver Frackowiak (13.11.83), Hans Christian
Stejskal (17.06.83), Helge Colpe (10.08.83) und Martin Krause
(11.05.83).
Die
nationale "Extra-Klasse" dieses HSK-Jahrgang belegt die
Tatsache, dass die beiden besten Spieler Leonie Helm (12.03.84)
und Hannes Langrock (21.05.83) - Zweiter der Internationalen
Schweizer Jugendmeisterschaft 2000 - im U20-Team bei der
zeitgleichen Deutschen Meisterschaft spielten und wesentlich zum
4. Rang des HSK beitrugen.
Für
die bevorstehende Deutsche Meisterschaft U20, die zwischen
Weihnachten und Neujahr ausgetragen wird, hat sich der HSK in der
Jugendbundesliga wiederum mit den Spielern seines U16-Teams
(!) qualifiziert. [Am 2. Januar konnten wir die Meldung
nachtragen, "dass fünf Spieler des Teams zum Jahreswechsel
in der Deutschen Vereinsmeisterschaft U20 in Neumünster zu einem
ausgezeichneten 3. Platz der U20 beigetragen haben: Hannes
Langrock, Felix Ketelaar, Oliver Frackowiak, Hans Christian
Stejskal und Helge Colpe. Mit 9:5 Punkten teilte unsere junge
Mannschaft (bei schlechterer Feinwertung) sogar mit dem
Titelverteidiger Godesberger SK den 2. Platz. Deutscher Meister
wurde die SG Bochum, die mit einem fast schon professionellen (NRW-Auswahl-)Team
alle Wettkämpfe gewann."]
Bemerkenswert
sind jedoch nicht nur die Meisterschaftserfolge der Mannschaft,
sondern auch das erfolgreiche Engagement fast aller ihrer
Spieler in der Jugendarbeit des Vereins.
Oliver
Frackowiak und Hannes Langrock haben von April bis September 2000
den C-Trainer-Lehrgang des Hamburger Schachverbands und des
Hamburger Sportbundes mit Erfolg absolviert und werden im nächsten
Jahr den Trainerschein erhalten.
Oliver
Frackowiak leitet schon seit längerem die Schulschachgruppe
seines Charlotte-Paulsen-Gymnasiums und koordiniert im HSK die
Einsätze der Kinder und Jugendlichen bei Schnellturnieren.
Helge
Colpe leitet eine Schachgruppe in der Grundschule Richardstraße,
und Martin Krause arbeitet in der Schachgruppe seiner
Julius-Leber-Gesamtschule mit.
Hannes
Langrock assistiert im HSK beim leistungsorientierten Training für
jüngere Talente und wird ab Februar 2001 in seinem
Carl-von-Ossietzky-Gymnasium mit einem Anfängerlehrgang für die
5. Klassen eine eigene Schulschachgruppe aufbauen.
Hans
Christian Stejskal gehört seit drei Jahren - zunächst als
Jugendsprecher, inzwischen als 2. Jugendwart - dem HSK-Vorstand
an. 2000 hat er zum dritten Mal das Offene U14-Turnier des
HSK veranstaltet, das mit 126 Teilnehmern fast das
HSK-Schachzentrum sprengte. Für die 4. Auflage des Turniers am
24. März 2001 ist der Umzug in die Aula einer benachbarten Schule
vereinbart, da wir mir mehr als 200 Teilnehmern an einem der größten
Jugendeinzelturniere Norddeutschlands rechnen müssen. Aber Hans
Christian veranstaltet nicht nur Highligths, er trägt auch
wesentlich zur alltäglichen Organisations- und Informationsarbeit
bei: Er koordiniert die Jugendmannschaftskämpfe des HSK (16
Teams), hat eine eigene Homepage www.hskjugend.de.vu
und gibt einen Jugend-Newsletter heraus.
Christian
Zickelbein
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