Über 100 Jugendliche
20 Schulschachgruppen
Jährliche Jugendreise
9 x Deutscher U20-Meister
 

 

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Grootmoor I verliert knapp gegen den Hamburger Meister

In der 1. Runde der Hamburger Meisterschaft mussten wir im Matthias-Claudius-Gymnasium auf zwei starke Spieler verzichten. Aber obwohl Robin Schimmelpfennig (Brett 2) und Jan Eric Lange (Brett 5) fehlten, schlug sich unsere im Schnitt viel jüngere Mannschaft ausgezeichnet und hatte bei der knappen Niederlage mit 3 ½ - 4 ½ sogar gute Chancen, das Match unentschieden zu halten oder sogar zu gewinnen.

Zunächst verlief der Kampf wie erwartet. Der in Bestbesetzung angetretene Titelverteidiger ging durch einen schnellen Sieg am 8. Brett in Führung: Christian Elbracht hatte zu schnell nach einem vergifteten Bauern gegriffen und durch einen Abzugsangriff die Dame verloren: 0-1.
Aber schon die zweite Partie nahm ein überraschendes Ende: Annica Garny überzeugte am 3. Brett gegen den um 363 DWZ-Punkte stärkeren Jugend-Bundesliga-Spieler Daniel Kühn durch couragiertes Spiel und erreichte eine Gewinnstellung mit zwei Bauern mehr, verlor aber ihren Mut, als sie ein Remisangebot erhielt - und nahm den (allerdings fetten) Spatz in der Hand, anstatt die auf dem Dach bereits eingeklemmte Taube einzusammeln: ½ - 1 ½. Mit einem sensationellen Comeback schaffte Sven Bruns den Ausgleich. Auch er hatte mit Schwarz aktiver als sein Gegner Wladislaw Frish gespielt und ein gutes Endspiel erreicht. Zweimal hatte er versäumt, mit einem Spieß einen Turm zu gewinnen, aber vermutlich hatte er sich den Zug Lc2+ nur für das wunderschöne Matt in zwei Zügen aufgehoben, in das Wladislaw im 45. Zug hineinlief: 1 ½ - 1 ½!
Am Spitzenbrett verlor dann Sven Prahm gegen Otto Klink, einen der besten Hamburger Jugendlichen, nachdem er in der Eröffnung eine gute Möglichkeit, mit einer kleinen Kombination einen leichten, aber sicheren Vorteil zu erreichen versäumt hatte. Im Endspiel hatte er nach einem Bauernverlust keine Chance mehr: 1 ½ - 2 ½!
Noch einmal aber schafften wir den Ausgleich! Robert Raschka hatte am 7. Brett mit Weiß aus der Eröffnung heraus gegen seinen älteren und stärkeren Gegner durch Abtausch nur auf Remis gespielt und sogar wegen eines Doppelbauern das leicht schlechtere Bauernendspiel erreicht. Doch als sein Gegner fahrlässig den Doppelbauern auflöste, hatte Robert plötzlich den aktiveren König, erkannte seine Chance und spielte mit Erfolg auf Gewinn: 2 ½ - 2 ½!
Was war in den letzten drei Partien möglich? Felix Frühling hatte am 2. Brett gegen die beste Spielerin des MCG Karin Chin einen Bauern weniger und eine schwierige Stellung, doch Karin war in Zeitnot - wie auch der Gegner von Matthias Wonschik, der allerdings auch eine druckvolle Stellung hatte. Auch Felix Alebrand stand gegen den um fast 400 DWZ-Punkte stärkeren Moritz Pottek deutlich schlechter, kämpfte aber verbissen und bot seinem Gegner - der ebenfalls in großer Zeitnot war - mehrfach Remis. Im Hinblick aber auf den offenen Ausgang des Wettkampfes musste Moritz ablehnen, er schaffte auch die Zeitnot, aber Felix hatte seine Stellung verbessert und stand trotz eines Minusbauern einen Hauch besser! Matthias überstand den Angriff des Gegners und kämpfte im Turmendspiel mit guten Aussichten um das Remis. Leider geriet auch Felix Frühling in Zeitnot, so dass Karin Chin wieder die Führung für das MCG erspielte: 2 ½ - 3 ½!
Felix Alebrands Gewinnchancen waren minimal, schließlich musste er sich mit König und Randbauer vom nackten König des Gegners patt setzen lassen; zugleich bleiben auch bei Matthias nur die beiden Könige auf dem Brett: 3 ½ - 4 ½ nach großem Kampf und einer sehr guten Mannschaftsleistung!

(Text: Christian Zickelbein)

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Text 2

Grootmoor III auf dem Weg zur Titelverteidigung?

Im letzten Schuljahr haben wir die Hamburger Meisterschaft der Beobachtungsstufe ungeschlagen und sehr überlegen gewonnen. In diesem Jahr spielen Robert Raschka, Christian Elbracht und Jan Hinrichs, die als Sechstklässler noch mitspielen könnten, schon eine Mannschaft höher und sind nicht mehr dabei. Dennoch aber liegt unser Team aus Schülern der 5. und 6. Klassen nach zwei Runden und zwei 7-1 Siegen wieder gut im Rennen. Unser nächstes Match: Dienstag, 28. November, um 16.30 geg. Gy Dörpsweg.

Zunächst haben wir das Gymnasium Bornbrook geschlagen. Dabei hat nur Michael Elbracht nach lange ausgeglichenem gegen den sehr starken Sascha Kufahl verloren. An einigen Brettern ging es hin und her, weil wir immer noch viel zu schnell spielten, aber schließlich setzen wir uns durch, weil unsere Gegner ein paar Fehler mehr oder jedenfalls den letzten entscheidenden Fehler machten.
In der 2. Runde steigerte sich unsere Mannschaft deutlich. Mit der Grundschule Hasenweg hatten wir auch einen Gegner mit mehr Spielerfahrung als die Fünftklässler aus dem „GymBo“ und mussten genau aufpassen. Mit Michael Elbracht, Philipp Spahn und Sven Wahlers hatten wir drei Fünftklässler im Team, mit Temur Taher und Hannes Schwart auch zwei Grundschüler, nur René Kratzmann, Alexander Sowarka und Jonathan Kröger hatten schon im letzten Jahr beim Titelgewinn mitgespielt.
Philipp und Sven spielten gegen ihre alte Schule, und Philipp nahm seinen Gegner Lennart Hoop vielleicht etwas leicht, nachdem er im Mittelspiel eine Figur gewonnen hatte. Lennart baute aber eine gefährliche Mattdrohung auf, die nicht leicht abzuwenden war - und es zeigte sich wieder einmal, dass es sehr schwer ist, im richtigen Augenblick das Spieltempo zu verlangsamen und konzentriert nach einer schwierigen Lösung zu suchen. Philipp steckte auf und bescherte den Hasen das Ehrentor, das sie aufgrund ihrer guten Leistung auch an anderen Brettern redlich verdient hatten.

Hier zwei spannende Stellungen: Findet Ihr die Rettung für Philipp? Und findet Ihr heraus, wie René in seiner Partie gegen Tore Schreiert noch schneller hätte matt setzen können?


Wie kann sich Schwarz gegen die
Mattdrohung nach 20.Dh2 verteidigen?


Weiß hat seinen Königsflügel aufgerissen.
Wie kann Schwarz das ausnutzen?

(Text: Christian Zickelbein)

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Text 3

WK-Pokal: Grundschule Bergstedt ganz knapp
am großen Erfolg vorbei geschrammt

Am Sonnabend, dem 12. April 2008, brachen vier Bergstedter Grundschüler aus 3. und 4. Klassen - Oskar, Jannis, Timm und Nabiel - früh morgens zum WK-Pokal Vierer-Mannschafts-Turnier (Wertungsklassen-Pokal) auf, um das erste Mal in einem Mannschaftswettbewerb ihre Kräfte mit Gleichaltrigen zu messen. Zuvor hatten alle vier Schüler zwar schon eine gewisse Erfahrung durch die Teilnahme am Hamburger Grundschultag im November 2007 und bei dem Qualifikationsturnier zur Hamburger Jugend-Einzelmeisterschaft im Januar 2008 in einem Schachturnier gesammelt, aber diese Turnierform war für alle Neuland. Gespannt war man auch, auf welche „bekannten“ Gesichter man aus diesen Turnieren treffen würde, die vor wenigen Monaten noch die vorderen Tabellenplätze belegt hatten. Insofern wurden gleich nach Ankunft in der Ganztagsschule Fraenkelstrasse die anwesenden Gegner taxiert und die eigenen Möglichkeiten eingeschätzt. Und tatsächlich wurden auch einige „gefürchtete“ Gegner in den Reihen der Schulmannschaften vom Hasenweg und Oppelner Straße gesichtet (u.a. Tore Schreiert, Diana Garbere, Alexander Kotow).


Die Berstedter Schüler - gut gelaunt nach den Erfolgen in den ersten Runden.

Zwölf Schul-Mannschaften hatten sich insgesamt zum Turnier nach Schweizer System mit fünf Runden gemeldet, das pünktlich begann. Uns wurde als erster Gegner die Schule Knauerstraße zugelost, ein nicht ganz unbekannter Schachgegner, denn im Turnier „Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ Anfang März war unsere erste Mannschaft (allerdings acht Spieler) bereits auf ihn getroffen und hatte gesiegt. Auch dieses Mal sollten wir die Nase vorn behalten. Dass es aber gleich mit einem 4-0 - Sieg gelang, übertraf unsere kühnsten Erwartungen und gab natürlich gleich den richtigen Schub für die kommenden Runden.


Gespannte Erwartung vor der ersten Runde gegen die Grundschule Knauerstraße.

Als dann in der zweiten Runde auch die nächste Mannschaft geschlagen wurde, steigerte sich das Glücksgefühl. Es war vielleicht die erforderliche Motivation für die 3. Runde, in der wir auf die Schule Hasenweg stießen, die in einem Vorjahr bereits schon den Pokal gewonnen hatten und in diesem Jahr mit starken Spitzenbrettern, Tore Schreiert und Alexander Kotow, angetreten waren. Der Ausgang des spannenden Wettkampfes entschied sich am ersten Brett, an dem Oskar gegen Tore, immerhin Dritter der HJET, spielte. Wir lagen 1-2 zurück. Doch Oskar schaffte mit einem schönen Abzugsschach, bei dem sein Springer zugleich die gegnerische Dame angriff, entscheidenden Vorteil und sicherte den viel umjubelten Ausgleich.
Danach gehörten die Bergstedter Schüler zum Turnierfavoritenkreis, eine Rolle, die wir uns selbst zu Beginn des Turniers nie zugetraut hätten. Als dann auch noch in der 4. und vorletzten Runde die Ganztagsschule St. Pauli mit 4-0 geschlagen wurden, kannte die Begeisterung und Aufgeregtheit keine Grenzen.

Gesteigert wurde die Anspannung nur noch durch das Verlesen des Turnierstandes vor der letzen Runde: Bergstedt auf Platz 1, punktgleich mit Hasenweg und einen Punkt dahinter die Oppelner Straße. Und gegen diesen Gegner mussten wir auch in der letzten und entscheidenden Runde antreten, wieder mit einem bekannten Spitzenbrett, Diana Garbere.

Ein Unentschieden hätte gereicht zur Teilnahme an der im Mai stattfindenden Deutschen WK-Pokal Meisterstaft. Doch dieses Mal verließ uns ein wenig das Glück, das wir in der einen oder anderen Partie zuvor gehabt hatten und wir lagen bald 0-3 zurück. Nur Oskar kämpfte noch an Brett 1 gegen Diana. Ihm gelang zwar noch eine Ergebnisverbesserung auf 1-3, doch damit war der Traum von der Teilnahme am Deutschen WK-Pokal geplatzt, denn die Oppelner Straße war mit ihrem Sieg an uns auf Platz 2 vorbeigezogen. Dass der Hasenweg auch sein letztes Spiel und damit den WK-Pokal gewinnen würde, daran bestand bei uns kein Zweifel und so kam es auch.
Aber schon beim Umhängen der Medaillen für den 3. Platz war die leichte Enttäuschung über die verpasste Chance gewichen, hatten wir doch alle unsere Erwartungen weit übertroffen und mit der ersten Teilnahme an einem derartigen Turnier mit unserer Platzierung gleich für Anerkennung gesorgt.
Den beiden Hamburger Vertretern in der Deutschen WK-Pokal Meisterschaft gebührt unsere Anerkennung für ihre Leistung, und natürlich drücken wir ihnen die Daumen für ein gutes Abschneiden.


Timm, Nabiel, Jannis, Oskar (v. l.)

AS
Fotos: Andreas Schild

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Text 4

Hamburger WK-Pokal 2007

23 Mannschaften waren am diesjährigen Hamburger WK-Pokal am Sonnabend, 14. April, beteiligt, in dem es um die Pokalmeisterschaft und vor allem um die Qualifikation für die Deutschen Schulschachmeisterschaften ging.
In der WK Mädchen hatte nur das Matthias-Claudius-Gymnasium gemeldet (!) und wird Hamburg nun in Stade vertreten.
In der WK II wurde das Gymnasium Marienthal als einzige beteiligte HSK Schule Dritter von sechs Mannschaften. In der WK III waren wir gar nicht vertreten.

In der WK IV starteten sechs Mannschaften. Hinter dem Wilhelm-Gymnasium wurde die Schule Denksteinweg Zweiter und qualifizierte sich mit diesem Erfolg für die Deutsche Meisterschaft der WK der Haupt- und Realschulen:


Alban Lipaj, Stefano Juhl, Alexander Günther und (im Vordergrund) Michael Machalica

In der WK Grundschulen starteten immerhin acht Mannschaften in zwei Gruppen, darunter vier von uns betreute Schulen. Ins Halbfinale kamen drei HSK Schulen, die Adolph-Schönfelder-Schule teilte den 3. Platz. Das Finale gewann die Grundschule Hasenweg gegen die Grundschule Oppelner Straße, aber beide Mannschaften sind für die DM qualifiziert, weil Hamburg bei den Grundschulen zwei Mannschaften stellen darf.

Die Marie-Beschütz-Schule wurde Siebte:


Felix Woeller, Joshua Harding, Jasper Corth und Bengt Petersen starteten zum ersten
Mal für ihre Schule nach dem Alsterufer-Turnier bei einem richtigen Schachturnier.

Das gute Wetter ist sicher nicht die einzige Erklärung für die insgesamt etwas enttäuschende Beteiligung - auch viele HSK Schulen fielen durch ihre Abwesenheit auf. Es überwiegt aber die Freude über die erreichten Erfolge. Ein Dank gebührt den Lehrerinnen Heidi Hahnefeld und Anke Heffter sowie Christopher Kyeck, der als Trainer an drei der beteiligten Schulen arbeitet - und den Hasen.


Heidi Hahnefeld mit ihren Hasen: Torben Hoyer, Tore Schreiert, Lennart Hoop, Jan
Rieve (mit Pokal), Sandro Blesinger, Ui Kim und Alexander Kotow

(Text: Christian Zickelbein)
Fotos: Björn Lengwenus

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Text 5

Die Schule Oppelner Straße hat wieder zugeschlagen.

Am Sonnabend, dem 2. April, fand das große WK-Pokal-Schach-Turnier 2005 der Schachschulmannschaften Hamburgs im Gymnasium Uhlenhorst Barmbek statt. Hier wurde in der jeweiligen Altersstufe der Hamburger Pokalsieger und die Qualifikanten zur Deutschen WK-Meisterschaft ermittelt.

Die Schule Oppelner Straße startete mit dem größten Kontingent an Mannschaften, sechs an der Zahl (je 4 Spieler pro Mannschaft), und trat zzgl. Ersatzspielern mit insgesamt 28 Schülern an.
Wir starteten nicht im Haupt/Realschulbereich, weil wir keine ernsthaften Konkurrenten in Hamburg haben, sondern in den Wertungsklassen II (1988 und jünger) III (1990 und jünger) IV (1992 und jünger) und WK Mädchen jeweils mit einer Mannschaft und im WK – Grundschule sogar mit zwei Mannschaften. Dadurch traten wir in den älteren Wertungsklassen fast ausschließlich gegen Gymnasien an.

Alle Spieler, von Diana aus der 1. Klasse bis Vulnet aus der 9. Klasse, schlugen sich hervorragend und gaben ihr Bestes. Einige Mannschaften waren sogar außergewöhnlich erfolgreich:

Die Grundschulmannschaft Oppelner Straße I mit German B., Serkan D., Vladi B., Wahid A., und Alexander G. setzte sich z.B. in ihrer Qualifikationsgruppe durch und musste im Endspiel gegen die Schule Hasenweg antreten, die die andere Vorrunde gewonnen hatte.
Es blieb bis zum Schluss spannend, denn die beiden Mannschaften trennten sich gerecht unentschieden 2 : 2. Da die Kinder inzwischen 6 bzw. 7 Runden gespielt hatten und die Zeit schon weit fortgeschritten war, verzichteten beide Mannschaftsführer auf einen weiteren Stichwettkampf, der mit Blitzpartien ausgespielt worden wäre, und teilten sich den Sieg.
Da die Schule Hasenweg aus Sasel schon seit vielen Jahren so etwas wie ein Angstgegner für uns ist, waren wir mit dem Erfolg sehr zufrieden!

Die Schüler der Klasse R7, Steffen K., Tayfun H., Maik B. und Christian J. ließen sich den Sieg in der WK III nicht nehmen, schlugen u.a. den Favoriten Gym. Uhlenhorst Barmbek und qualifizierten sich damit für die Deutsche Meisterschaft, die Ende April in Templin nördlich von Berlin stattfinden wird.
Außerdem gab es noch zwei zweite Plätze bei WK IV und bei den Mädchen.

A. Heffter

PS: Wir wollen die Herausforderung annehmen und zur Deutschen Schachschulmannschafts- meisterschaft fahren! So ein Erlebnis hat man nicht oft! Und so einer Schule will man die Oberstufe wegnehmen!!!!!

Zu den Photos: Auf zwei Bildern ist außer den 5 Grundschülern der Trainer der Jungen, Alexander Hamburg, ein ehemaliger Schüler unserer Schule und inzwischen Mitglied des Klubs, zu sehen.

Fotos: Anke Heffter

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Text 6

1. WiRi-Pokal im HSK Schachzentrum

Am 6. Dezember fand im Hamburger Schachklub der 1. WiRi-Pokal der Grundschulen Wielandstraße und Richardstaße statt. Aus der Richardstraße nahmen elf Kinder und aus der Wielandstraße neun Kinder daran teil. Gut ein Drittel der TeilnehmerInnen waren Mädchen!

In einem Einzelturnier über fünf Runden wurde um drei Pokale gekämpft.
Aber auch die anderen gingen nicht leer aus, so gab es am Schluss für jeden zumindest eine Medaille. Die Kinder nahmen begeistert und mit großer Ausdauer an dem von mir organisierten Turnier teil. Besondere Unterstützung erhielt ich von Frank Palm und Christian Zickelbein. Frank Palm übernahm die Paarungen und Ergebnismeldung. Der 1. Vorsitzende des Hamburger Schachklubs, Christian Zickelbein, ’fesselte’ die Kids während der Pausen am Demobrett.
Gegen Ende des Turniers trafen immer mehr Eltern ein - sie hatten zahlreiche Leckerein für unser Nikolausbuffet gespendet - um auch noch am Spielgeschehen teilzuhaben und sich auszutauschen.

Bei der Siegerehrung, die Christian und ich gemeinsam vornahmen, gab es reichlich Beifall, denn für viele der SchülerInnen war es das erste Turnier.
Platz 1 erreichte Jannik Werner, der damit Meister der Schule Wielandstraße wurde. Er hatte schon beim Hamburger Schachfestival in den Herbstferien Turniererfahrungen sammeln können. [Links im Bild Swantje und Hinrich, Janniks Geschwister. / ChZ]
Den Silber-Pokal erhielt Janniks bester Freund Kay, ebenfalls von der Wielandschule.
Der 3. Platz ging an Lars Grätz, der Meister der Schule Richardstraße wurde.
Aber auch alle anderen SpielerInnen haben schöne Leistungen erbracht und können stolz auf ihre Medaillen sein!
Ich glaube, dass allen Beteiligten das Turnier gefallen hat und hoffe, dass es in diesem Jahr eine Neuauflage geben wird!

Helge Colpe
Foto: HSK

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Text 7

Hamburger Grundschultag 2007

Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 7. Runde
Rang Mannschaft Punkte Buchh
1. Oppelner Straße 43.5 234.5
2. Grotefendweg 38.5 225.5
3. Adolph-Schönfelder 36.0 226.5
4. Bergstedt 35.5 227.0
5. Frohmestraße 35.0 222.0
6. Knauerstraße 32.0 218.0
7. Strenge 30.0 213.5
8. Albert-Schweitzer 29.5 192.0
9. Fahrenkrön 25.5 190.0
10. Rudolf Roß 24.0 162.0
11. Alsterdorfer Straße 15.5 143.0

Elf der insgesamt 31 Grundschulen stellten mindestens acht Spieler, so dass sie in die Wertung an acht Brettern für die Mannschaftsmeisterschaft kamen. Sechs der Mannschaften werden von Trainern des HSK betreut: Die Grundschule Oppelner Straße (Anke Heffter und Christopher Kyeck) Adolph-Schönfelder-Grundschule (Janina und Manfred Stejskal), die Grundschule Strenge (Sergius Kirsch) und die Grundschule Alsterdorfer Straße betreuen wir im Rahmen des Programms „Kooperation Schule und Verein“; die Grundschule Bergstedt (Andreas Schild) und die Albert-Schweitzer-Grundschule (Janina Stejskal) haben eigene Gruppen mit HSK Trainern eingerichtet.

17 der 31 beteiligen Grundschulen sind auf die eine oder andere Weise Kooperationspartner des Hamburger Schachklubs. Hier die Teilnehmerzahlen „unserer“ Schulen und ihre Trainer; insgesamt kamen 128 der 230 Teilnehmer aus den von uns betreuten Grunschulen:

Grundschule Oppelner Straße 19 Anke Heffter, Christopher Kyeck
Adolph-Schönfelder Grundschule 16 Janina Maria und Manfred Stejskal
Albert-Schweitzer Grundschule 13 Janina Maria Stejskal
Grundschule Bergstedt 13 Andreas Schild
Grundschule Strenge 13 Sergius Kirsch
Grundschule Alsterdorfer Straße 8 Andreas Albers
Grundschule Wielandstraße 7 Andreas Albers
Grundschule Forsmannstraße 6 Ludwig Fromm
Marie-Beschütz-Schule 6 Benjamin Zickelbein
Bugenhagen-Schule 5 Dr. Rita Kas-Fromm
Grundschule Hasenweg („kleine PPS“) 4 Robin Richter
Grundschule Curslack-Neuengamme 4 Leo Fabig
Grundschule Altengamme-Deich 2 Jens Puttfarken
Grundschule Ochsenwerder 2 Leo Fabig
Grundschule Eckerkoppel 3 Dr. Rita Kas-Fromm
Grundschule Traberweg 2 Ludwig Fromm
Grundschule Richardstraße 1 Vadym Salenko
HSK Kindergarten 4 Andreas Albers

(Text: Christian Zickelein)

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Text 8

HSK Jugendreise: Schachmatt auf dem Heider Marktplatz

Im Rahmen des Heider Flohmarktes gab - auf dem größten Marktplatz Deutschlands - der größte Schachverein Deutschlands, der Hamburger Schachklub von 1830 (HSK), mit seiner Jugendabteilung seine Visitenkarte ab.
82 Jugendliche und Trainer verbringen eine ganze Woche in der Jugendherberge von Heide. Als Höhepunkt der Reise freuten sich die Kinder in strahlendem Sonnenschein auf einen Wettkampf in ungewöhnlichem Ambiente. Im Vorprogramm konnten Passanten den Vormittag über unter anderem gegen den aktuellen Hamburger Meister U16 Phil Wiese und Jugend-Bundesligaspieler Florian Held im Simultan antreten. An bis zu 10 Bretter spielten die jungen Männer gleichzeitig und verloren dabei keine einzige Partie. Am frühen Mittag zeigte Frauen-Bundesligaspielerin Leonie Helm, dass es im Schach keine Geschlechtergrenzen gibt. Sie übernahm die Bretter und setzte einen Gegner nach dem anderen Matt. Richtig laut wurde es gegen 14 Uhr, als der HSK mit seiner gesamten Jugendreise-Gruppe an die Bretter trat. Ein Freundschaftswettkampf gegen die Spieler des Heider Schachvereins endete mit einem deutlichen 46,5 zu 23,5 Sieg für die Hansestädter, aber dieses Ergebnis zeigt nicht, wie sehr sich die Heider Schachspieler gewehrt haben, vor allem der junge Florian Wintzek sammelte fleißig Punkte, gewann fünf Partien und verlor nur eine einzige.
Publikumsliebling war jedoch die Hamburgerin Diana Garbere (7Jahre). Diana spielt dieses Jahr bereits zum zweiten Mal die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U10 und punktete auch auf dem Heider Marktplatz sehr gut. Das Ergebnis dieses Vergleichs wurde aber von beiden Seiten nicht als wesentlich gesehen, vor allem ging es doch darum, zusammen zu spielen und gleichzeitig zu zeigen, wie jung und dynamisch der Schachsport ist. Die Hamburger Jugendlichen führten nebenbei noch so manchen Passanten in das königliche Spiel ein.
Bis Samstag ist der Hamburger Schachklub noch in Heide, Schach spielen kann man aber das ganze Jahr über in Heide. Der Heider SV freut sich über neue Mitglieder und bietet Jugendlichen und Erwachsenen Training und Spielmöglichkeiten an. Ansprechpartner ist Gerhard Meiwald, Telefon: 04837 - 902 374.

Andreas Albers

 


Die Schachszene in der Fußgängerzone am Rande des Marktplatzes.


Leonie Helm und Florian Held spielen im Vorprogramm simultan.


Vor dem Freundschaftskampf HSK - Heide: im Vordergrund rechts Leo Fabig und
Katja Stellwagen


Viel Action auf allen Brettern.


Andreas Albers (l.) ist gelegentlich als Coach und Schiedsrichter gefragt.


Publikumsliebling Diana Garbere (vorne l.) spielt gegen Helmut Jürgens, den
Betreuer des Frauen-Bundesliga-Teams des HSK, als Gastspieler auf Heider Seite.

Fotos: HSK

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Text 9

Fotos von der HSK Schachreise 1996

Foto oben: Eine Mannschaft beim Fußballturnier, 2. v. links: IM Jan Gustafsson, 2. v. rechts: Steffen Krause, Jugendwart HSK.

Foto oben: Jörg Sebastian, Jan Gustafsson, Jens Hüttmann, Eva Maria Zickelbein, Birte Staude, Robert Boels (v. l.). Mit dem Rücken zur Kamera: Dirk Sebastian, Thomas Aschke und Philipp Birken (v. l.)


Jugendtalente des HSK: Steve Berger gegen Stefan Schnock
(r. am Brett), rechts im Bild: Oliver Frackowiak


Bei der Analyse: Leonie Helm, Jens Hüttmann, Steffen
Krause und Karsten Müller (v. l.)


Jan Gustafsson, Benjamin Scharmacher und Nils
Richter

Fotos: HSK

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Text 10

1. HSK Jugend-Grandprix

Der 1. HSK Jugend - Grandprix, mit großer Begeisterung unserer Jüngsten gespielt, fand von Januar bis März 2011 statt.
Überzeugender Sieger wurde mit 6 Siegen bei 6 Teilnahmen Neuzugang Tim Scholz vor seinem Bruder Elias, Lennart Grabbel und Tom Wolfram (alle 15 Punkte). Herzlichen Glückwunsch!
Den 3. Platz teilten sich Philipp Fuhrmann, Dongho Park, Henrike Voss und Leon Bannoehr, alle erreichten starke 14 Punkte. Knapp dahinter landeten mit 13 Punkten Alexander Stahl und Henning Holinka. Es folgten Ilja Goltser (11 Punkte), Mitja Kruhl und Abdu Arabaci (beide 10 Punkte), Antonia Paschen (9 Punkte), Joscha Kruhl (8 Punkte), Emil Nunez und Nils Lange (beide 7 Punkte), Anton Vorderwühlbecke und Florian Wähling (beide 6 Punkte), Mark Ronkine (5 Punkte). Michael Chevelevitch, Lennart Meyling, Felix Eckharti, Daniel Altbregin, Julia Paschen, Yasin Sarwary spielten nicht oft genug mit, um richtig viele Punkte sammeln zu können.

Endstand der Spitzengruppe:
1. Tim Scholz 18 Punkte
2. Elias Scholz, Lennart Grabbel und Tom Wolfram 15 Punkte
3. Philipp Fuhrmann, Dongho Park, Henrike Voss, Leon Bannöhr 14 Punkte
4. Alexander Stahl, Henning Holinka 13 Punkte

Alle Teilnehmer schrieben ihre Partien mehr oder weniger ordentlich mit und übten sich im Spiel mit Schachuhr. Gar nicht so leicht: ziehen, Uhr drücken, aufschreiben und auch noch nachdenken. Auf jeden Fall konnten die Trainer nach der Partie gute Tipps geben …

Mit dem Jugend-Grandprix startet im Rahmen des HSK Kindergartens (Freitag um 16:00 Uhr im Klub) eine Turnierserie, bei der jeden Freitag eine Partie mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler gespielt wird, einsteigen jederzeit möglich ist und wir uns das Beste beim Fußball abgeschaut haben: für einen Sieg gibt es 3 Punkte.

Der 2. HSK- Jugend - Grandprix hat am 20.5. begonnen. Wer Lust hat, mitzuspielen und Turnierpraxis zu sammeln, kommt einfach freitags zum Kindertraining und steigt ein! Es finden noch sechs Runden statt, die letzte Runde ist also am 1. Juli.
Alle Kinder erhalten bei der Siegerehrung durch die Trainer Kevin Högy und Felix Meißner Sachpreise. Wir wünschen euch ein interessantes Turnier!

Silke Einacker

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Text 11

Das Turnier der Traditionsschulen
Wettkampf an 20 Brettern

Nur vier Schulen blieben auch am Nachmittag des großen Werbeturniers der Hamburger Schulen am 20. Februar 2007 im CHH, um sich einen echten sportlichen Wettkampf unter gleichen Bedingungen zu liefern, ist doch der Sieg im „Klassiker“ von vielen Glücksfaktoren abhängig: dem Sieg des eigenen Alsterufers, dem zugewiesenen Gegner, dem mehr oder minder erkämpften 8-0 Sieg - und schließlich der Glücksfee, die den richtigen Namen aus dem Pokal fischen muss. Gestern hatten wir mit Grootmoor I (8-0 gegen das Johanneum!) und Grootmoor IX sogar zwei Mannschaften im Topf, aber Diana Garbere fand sie leider nicht …

1. Matthias-Claudius Gymnasium 6-0 39
2. Gymnasium Grootmoor 4-2 40
3. Gymnasium Marienthal 1-5 22
4. Emil-Krause-Gymnasium 1-5 19

Die Tabelle des Turniers der Traditionsschulen zeigt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Der amtierende Hamburger Meister der Gymnasium, das MCG, gewann wie im Vorjahr vor dem Gymnasium Grootmoor. Wie knapp es aber war, deutet schon die Tabelle an: Bei einer Schach-Olympiade, wo nach Brettpunkten gewertet wird, hätten wir gewonnen …
Und auch die direkte Begegnung mit dem MCG war noch knapper als letztes Jahr. Bis zum 5-4 hatten wir geführt, dann verloren wir drei Partien in Folge und kämpften uns aber bis zum 8-9 wieder heran.
Die letzten drei Partien mussten entscheiden! Die Verantwortung lag, ohne dass sie es genau wussten, bei Andreas Gehrmann an Brett 14 und Malte Thiele (zurück aus Neuseeland an Brett 8) und Robert Raschka (an Brett 7).
Andreas stand mit Dame und Läufer gegen zwei Türme und einen herumirrenden König auf Gewinn, aber er hatte kaum noch Zeit und gab ein Damenschach nach dem anderen, statt auch seinen Läufer mitspielen zu lassen. So gab’s nur ein Dauerschach statt des möglichen Mattangriffs: 8 ½ - 9 ½.
Maltes und Roberts Bretter waren von beiden Mannschaften umgeben. Zu Beginn der Zeitnotphase standen beide eher kritisch, doch dann gewann Malte plötzlich einen Turm und in schnellem Zugtempo auch die Partie: 9 ½ - 9 ½.
Robert hatte sich gegen einen starken Gegner, den er im Wettkampf der Hamburger Meisterschaft geschlagen hatte, mit Schwarz ruhig aufgebaut, gut verteidigt und viel Zeit verbraucht, doch als der Weiße nun zuschlug, um den lange belagerten Bauern zu gewinnen, übersah er eine Schutzfigur und stellte einen Turm ein: Robert stand auf Gewinn! Aber er hatte nur noch wenige Sekunden, das Fallblättchen hing schon verdächtig, er spielte schneller denn je und versuchte, alle Bauern des Gegners abzuräumen, um im Fall der Zeitüberschreitung noch das Remis zu retten … aber die Zeit reichte nicht mehr: 9 ½ - 10 ½, und wir waren wieder Zweiter und gewannen zwar auch einen Pokal, kaum kleiner als der des MCG, aber die Revanche im nächsten Jahr haben wir schon angekündigt!

Hier unsere Ergebnisse im einzelnen:

Gy Grootmoor

Emil-Krause-Gy MCG Gy Marienthal
1 Sven Prahm 1 ½ 1
2 Felix Frühling 1 0 0
3 Robin Schimmelpfennig 1 0 ½
4 Milian Fernandes ½ 0 -
5 Torben Carstensen 1 0 0
6 Sebastian Szymanski 1 0 0
7 Robert Raschka 1 0 1
8 Malte Thiele 1 1 0
9 Jacob Carstensen 1 0 1
10 Timo Promann 1 ½ ½
11 Martin Reimann 1 1 0
12 Miriam Betke 1 0 1
13 Svenja Möhring 0 1 -
14 Andreas Gehrmann 1 ½ 0
15 Florian Bergmann 1 1 1
16 Stefan Bergmann 1 1 1
17 Timo Stelzer 1 1 0
18 Lars Schlüter 0 - 1
19 Leonard Püttjer 1 1 1
20 Maxi Wills 1 - 1
21 Malte Beythien - 1 1
22 Maurice Howege - 0 1
17 ½ - 2 ½ 9 ½ - 10 ½ 13 - 7

Beim klaren Sieg gegen das Emil-Krause-Gymnasium gelang eine Revanche für das 3-5 von Grootmoor II in der B2-Klasse der Meisterschaft der Gymnasium. Gegen unsere HSK Freunde vom Gymnasium Marienthal war es erheblich enger, besonders an den Spitzenbrettern gab es einige überraschende Niederlagen.
Erfreulich: Keiner unserer 22 eingesetzten Spieler ist leer ausgegangen, mit 3 aus 3 überzeugten besonders Florian und Stefan Bergmann sowie Leonard Püttjer und Timo Stelzer mit 2 aus 3, Maxi Wills und Malte Beythien mit 2 aus 2: Sie sollten wieder regelmäßig spielen!
Unsere Schachgruppe trifft sich regelmäßig dienstags von 16 bis 18 Uhr im Oberstufenhaus - zur Zeit läuft eine Schulmeisterschaft, in die jeder noch einsteigen kann!

(Text: Christian Zickelbein)

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Text 12

Gymnasium Grootmoor:
Klassenmeisterschaften im Schach - Endrunde

 

2. Klassenschachmeisterschaft Endturnier Kl. 5 - 9

Klasse 7c schafft doch noch die Titelverteidigung

Am Montag 29.05.06 fand in der Pause die Endrunde um die 2. Klassenschachmeisterschaft statt. Da keine Mannschaften der 8. und 9. Klassen in der Vorrunde angetreten waren, durften an dieser Endrunde nicht nur die Sieger, sondern auch die Zweitplazierten teilnehmen. Allerdings mussten die Ergebnisse der Vorrunde als Handicap mitgenommen werden.
Somit lagen die 5c (4:2 gegen die 5b); die 6d (3,5:2,5 gegen die 6c) und die 7b (3,5:2,5 gegen die 7c) vor Turnierbeginn mit einem Sieg in Führung.
In der 1. Runde trafen gleich die 6d und 7b aufeinander. Während die Mädchen der 7b ihre Stärke demonstrierten, schwächelten alle vier Jungen und verloren so die Partie mit einem 2:4.
In den beiden anderen Partien zwischen der 6c und der 5b (5:1) und der 7c und 5c (5,5:0,5) zeigte sich, dass der Altersunterschied auch mit einem schachlichen Unterschied verbunden war.
In Runde 2 zeigte sich die 5c gegen die 7b dann von ihrer starken Seite und konnte dem heimlichen Turnierfavoriten ein verdientes 3:3 abtrotzen. Die 6d setzte ihren Siegeszug mit einem 5:1 gegen die 5b fort. Spannend verlief das Match zwischen der 6c und der 7c. Der Sieger konnte sich auch noch Titelchancen ausrechnen. Während Annica für die 6c und Sven und Timo für die 7c schnelle Erfolge erzielten, waren die restlichen Spiele hart umkämpft.
Am Ende sorgte ein glückliches Remis zwischen Maurice und Kjell für den 3,5:2,5 Sieg für die 7c.

Runde 3 konnte nun schon die Entscheidung bringen; es kam zum Duell zwischen dem Titelverteidiger (7c) und dem momentan führenden Vizemeister (6d). Sven brachte die 7c durch einen schnellen Sieg über Felix in Führung; Kjell gewann ebenfalls und Timo konnte mit einem Bauern weniger gegen Jacob ein Remis sichern. Marc und Zoe sorgten für den Ausgleich. Aber Svenja entschied ihre Partie gegen Lara für sich und brachte die 7c zurück in den Kampf um den Siegerpokal.
Die 7b setzte sich mit 4:2 gegen die 5b durch und auch die 6c gewann mit gleichem Ergebnis gegen die 5c.
Vor der letzten Runde ergab sich die spannende Situation, dass sowohl die 6d als auch die 7c mit 6:2 Mannschafts- und 15 Brettpunkten gleichauf in Führung lagen.

   

Das Fernduell in der letzten Runde musste also die Entscheidung bringen. Die 6d musste gegen die 5c, die 7c gegen die 5b antreten. Die 6d legte vor, Jacob siegte. Sven zog nach und brachte die 7c auch 1:0 in Führung. So ging es über 3:0 Zwischenstände weiter, doch nun zog die 7c davon, 6:0 hieß es am Ende. Nun war die 6d stark gefordert; aber die Partien sahen nicht alle nach Siegen aus. Zoe stand gegen Janina schlechter da, und als sie nur noch den König hatte, war alles klar, denn nun war ein Remis das Maximalergebnis für sie. Dieses gelang ihr zwar auch noch, aber auch durch das weitere Remis zwischen Lara und Samira war klar, der Titel geht wieder an die 7c, und die 6d muss wie letztes Jahr mit Platz 2 zufrieden sein.
Im direkten Duell um Platz 3 erkämpfte sich die 7b ein 3:3 gegen die 6c und belegte somit Platz 3.


Die drei Siegermannschaften

Abschlusstabelle:

Klassen Brettpunkte Mannschaftspunkte
1.  7c 21,0 8:2
2.  6d 20,0 8:2
3.  7b 15,5 5:3
4.  6c 17,0 4:4
5.  5c 10,5 3:5
6.  5b 6,0 0:10

Es spielten für die

5b: Jana (0); Alexandra (0); Lars (0); Niklas (2); Alexander (0) und Nils (2)
5c: Janina (0,5); Samira (1,5); Robert (2,5); Dawid (1); Vincent (0) und Björn (1)
6c: Lena (2); Sophie (4); Daniel (1); Marcel; Annica (4) und Maurice (3,5)
6d: Zoe (2,5); Lara (1,5); Felix (3); Jacob (3,5); Marc (4) und Arwin (2)
7b: Natascha (4); Charlotte (3); Merlin (2); Julius (3); Kai (1) und Antoine (0)
7c: Lucie (2); Svenja (4); Sven (3,5); Timo (3,5); Christopher (2) und Kjell (3,5)

Text und Photos: Christian Pauck

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Text 13

Gymnasium Grootmoor:
Klassenmeisterschaften im Schach - Vorrunden

 

Klassenmeisterschaften Klasse 5

Am Dienstag, dem 02.05.06, startete die Klassenmeisterschaft Schach mit dem Turnier der Fünftklässler. Die 5b, 5c und 5e wollten ihre Schachkenntnisse unter Beweis stellen und den Parallelklassen zeigen, wer besser ist.
In der ersten Runde ging es zwischen der 5e und 5b spannend zu. Die Führung wechselte hin und her, aber am Ende setzte sich die 5b mit 3,5:2,5 äußerst knapp durch.
In der nächsten Runde griff nun auch die 5c ins Geschehen ein. Im Duell mit der eben siegreichen 5b zeigte sich an den ersten 4 Brettern das Können der 5c. Trotz zweier Niederlagen an Brett 5 und 6 gewann die 5c sicher mit 4:2.
Vor der letzten Partie zwischen der 5c und 5e war somit für beide Mannschaften noch der Gesamtsieg möglich. Die 5e musste dafür aber schon mit mindestens 4:2 gewinnen. Die Partien verliefen anfangs recht ausgeglichen und ein klarer Sieger war nicht zu erkennen. Nach dem 1:1 als Zwischenstand setzte sich aber wieder die 5c mit weiteren Siegen an den ersten Brettern ab und gewann wiederum mit 4:2 und sicherte sich somit den Gesamtsieg in dieser Klassenstufe vor der 5b.

Abschlusstabelle:

Klassen Brettpunkte Mannschaftspunkte
1.  5c 8,0 4:0
2.  5b 5,5 2:2
3.  5e 4,5 0:4

Es spielten für die

5b: Jana (0,5); Alexandra (1); Nils (0); Lars (1); Alexander (1) und Niklas (2)
5c: Samira (2); Janina (2); Robert (2); David (2); Vincent (0) und Fraincois (0)
5e: Katharina (0,5); Lisa (0); Christian (1); Justus (0); Steffen (2) und Emil (1)

 

Klassenmeisterschaften Klasse 6

Am Mittwoch wollten sich dann die Schüler der 6. Klassen messen. Insgesamt haben sich fünf Mannschaften aus vier Klassen an diesem Turnier beteiligt. Die 6d stellte zwei Mannschaften.
In der 1. Runde kam es zu den Partien zwischen der 6a und 6d I sowie 6b und 6d II. Beide Partien endeten mit recht deutlichen Siegen für die 6d I bzw. die 6b.
In der nächsten Runde kam es zum internen Duell der 6d. Es setzte sich zwar die I. Mannschaft mit 4:2 durch, doch es zeigte sich, dass Zoe und Lara ihren Klassenkameradinnen an den Mädchenbrettern überlegen waren und für die beiden Punkte der II. Mannschaft sorgten. Im anderen Spiel der 2. Runde setzte sich die 6c mit 5:1 gegen die 6b durch.
Die 3. Runde brachte ein spannendes Match zwischen der 6c und der 6a, das nach langem harten Kampf dann knapp mit 3,5:2,5 von der 6c gewonnen wurde. Die 6d I setzte ihren Siegeszug fort und schlug die 6b mit 5:1.
Damit kristallisierten sich nach dieser Runde die 6d I und die 6c als Favoriten heraus. Daher versprach die 4. Runde viel Spannung, denn nun kam es zum Duell dieser beiden Mannschaften. Jacob und Felix brachten ihre 6d schnell mit 2:0 in Führung. Annica und Lena sorgten postwendend für den 2:2 Ausgleich. Arwin und Daniel trennten sich Remis; somit musste die Partie zwischen Jenny und Sophie für die Entscheidung sorgen. Hier setzte sich Jenny etwas glücklich durch und sicherte damit ihrer Mannschaft den Sieg und auch schon den Titelgewinn. In der anderen Partie besiegte die 6a die 6d II mit 4,5:1,5.
In der letzten Runde ging es also nur noch um die Plätze 2 bis 5. Die besten Aussichten auf die Vizemeisterschaft hatte die 6c. Aus Trotz über die knappe Niederlage in der letzten Runde wurde die 6d II glatt mit 6:0 vom Brett gefegt. Im Match um Platz 3 und 4 setzte sich dann die 6a mit 4:2 gegen die 6b durch.

Abschlusstabelle:

Klassen Brettpunkte Mannschaftspunkte
1. 6d I 18,0 8:0
2. 6c 17,0 6:2
3. 6a 11,5 4:4
4. 6b 8,0 2:6
5. 6d II 5,5 0:8

Es spielten für die

6a: Sarah (1); Clea (1); Björn (2,5); Jonas (3); Ole (3) und Frederik (1)
6b: Ann-Sofie (4); Anna (2); Georges (1); Elias (1); Fabian (0) und Mette (0)
6c: Lena (3); Sophie (3); Steffen (2,5); Maurice (2); Annica (4) und Daniel (2,5)
6d I: Merle (0,5); Jenny (3); Felix (4); Jacob (4); Arved (3) und Arwin (3,5)
6d II: Zoe (1,5); Lara (1); Oliver (0); Maxi (0); Darius (1) und Marc (2)


Turnier der 6. Klassen

 

Klassenmeisterschaften Klasse 7

Am Donnerstag, dem 04.05.06 trafen sich vier Mannschaften der 7. Klassen um den diesjährigen Sieger auszuspielen. Neben der 7c, die als Titelverteidiger gleich zwei Mannschaften stellte, traten auch die 7b und 7d an.
Gleich in der ersten Runde gab es das Aufeinandertreffen der 7b und 7c I. Alle Partien waren lange umkämpft, aber die 7b ging dann mit 2:0 in Führung und konnte die Führung mit 3:2 behaupten, als nur noch Natascha und Svenja um den Sieg an Brett 1 kämpften. Natascha stand besser, hatte nur noch wenig Zeit. Trotz Turm und Läufer schaffte sie das Matt in der vorgegebenen Zeit nicht mehr. Da Svenja aber nur noch den König auf dem Brett hatte, war am Ende das Remis durch Zeitüberschreitung glücklich.
Aber so reichte es für die 7b zu einem knappen 3,5:2,5 Sieg über den Favoriten.
In der anderen Partie der 1. Runde siegte die 7d mit 4:2 gegen die 7c II.
In der 2. Runde setzten sich die favorisierten 7c I und 7b deutlich mit 6:0 bzw. 5,5:0,5 Siegen durch.
In der letzten Runde zeigte die 7c I mit einem weiteren 6:0 Sieg ihr eigentliches Können, aber nun waren sie auf Schützenhilfe ihrer 2. Mannschaft gegen die 7b angewiesen.
Kjell brachte die 7c II auch schnell in Führung, aber Merlin und Julius drehten das Ergebnis zu einem 2:1. Charlotte hatte gegen Julia ein einzügiges Matt auf dem Brett, übersah den Gewinnzug aber und verlor anschließend ihr Spiel noch zum 2:2 Ausgleich.
Natascha konnte sich aber gegen Saskia durchsetzen und sicherte durch den 3. Punkt den Turniersieg. In der letzten Partie zwischen Frederike und Antoine ging es hoch her; Damengewinne und -verluste, gesehene und übersehene Gewinnzüge wechselten sich ab. Wer als Sieger aussah verspielte es genauso schnell wieder. Am Ende schaffte es Antoine Frederike mit zwei Damen mehr noch Patt zu setzen. Damit ging die Partie dann mit 3,5:2,5 an die 7b.

Abschlusstabelle:

Klassen Brettpunkte Mannschaftspunkte
1.  7b 12,5 6:0
2.  7c I 14,5 4:2
3.  7d 4,5 2:4
4.  7c II 4,5 0:6

Es spielten für die

7b: Natascha (2,5); Charlotte (2); Merlin (2); Julius (3); Antoine (1) und Kai (2)
7c I: Svenja (2,5); Lucie (2); Lennard (3); Sven (2); Timo (3) und Christopher (2)
7c II: Saskia (1); Julia (1); Lenni (0); Berthold (0); Frederike (0,5) Sarah (1); Kjell (1)
7d: Laura (0); Pauline (1); Malte (1); Konstantin (1); Andre (1,5) und Caroline (0)


Das Sieger-Team Klasse 7b

In den Klassenstufen 8 bis 10 und der Oberstufe sind leider keine Turniere zustande gekommen.

Text und Photos: Christian Pauck

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Text 14

Zweite Schachschule in Jenfeld?

Die Schule Oppelner Straße ist seit vielen Jahren eine unserer besten Kooperationsschulen. Im folgenden Artikel berichtet die engagierte Schachlehrerin Anke Heffter von den aktuellen Erfolgen ihrer Schülerinnen und Schüler und auch von ihrer Hoffnung, die durch die Teil-Schließung ihrer Schule entstehenden Probleme produktiv zu lösen. Der Hamburger Schachklub von 1830 e.V. wird das neue Konzept der Arbeit an zwei Schulen nach Kräften unterstützen.

(Text: Christian Zickelbein)

 

Dem traurigen Umstand, dass die Oberstufe der Schule Oppelner Straße ausläuft, verdankt die Schule Denksteinweg erste Schacherfolge. Zurückzuführen ist dies auf den Wechsel des Klassen- und Schachlehrers Reinhard Heffter, der zusammen mit seinen Schülern aus der 6. Klasse im Sommer zur Schule Denksteinweg wechselte und dort jetzt die H7a führt.

Gemeinsam mit den Realschülern aus der Oppelner Straße fuhr die Hauptschulgruppe des Denksteinwegs mit den Lehrern Anke und Reinhard Heffter am 23. und 24. März 2006 nach Ibbenbüren (NRW) zum großen Hauptschul-Schachturnier der Schule am Aasee mit ca. 560 teilnehmenden Schülern.
Während die starken Schachspieler aus der Oppelner Straße in der internationalen Gruppe EC2, bestehend aus holländischen, belgischen, luxemburgischen und den besten deutschen Teams, antrat und dort einen hervorragenden 2. Platz belegte, siegten die Schüler des Denksteinwegs souverän in der Hauptschulgruppe A. Auch im Endspiel gegen den Nordrheinwestfalen-Meister der Hauptschulen schafften unsere Schüler aus Hamburg ein 2 : 2, doch da das 1. Brett verloren ging, reichte es „nur“ zu dem (inoffiziellen) Titel "Deutscher Vizemeister der Hauptschulen".

Gleich am nächsten Tag ging es bei den Hamburger Pokal-Meisterschaften weiter. Seit einigen Jahren schon starten die Mannschaften der Jenfelder Haupt- und Realschulen aufgrund ihrer Stärke in den Konkurrenzen der Gymnasien. Am Sonnabend, 25. März 2006, siegte im Wertungsklassenturnier (WK) im Haupt- und Realschulbereich der Denksteinweg vor der Schule Oppelner Straße II. Die beste Mannschaft der Oppelner Straße spielte beim WK III der Gymnasien mit, dazu gehörten renommierte Gymnasien wie das Grootmoor, das Matthias-Claudius-Gymnasium oder das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium.
Die Oppelner Straße konnte zwar ihren Erfolg vom letzten Jahr, als sie Sieger wurde und für Hamburg in Templin bei der Deutschen Meisterschaft antreten durfte, nicht ganz wiederholen, aber ein 2. Platz ist zwischen den Gymnasien durchaus als Erfolg anzusehen!
Im WK der Grundschulen wurden die Schüler der Oppelner Straße hinter der Mannschaft der Frohmestraße hervorragender Zweiter und haben damit die Berechtigung erworben, an der Deutschen Meisterschaft der Grundschulen teilzunehmen. Auch die 2. Grundschulmannschaft der Oppelner Straße schlug sich gut und wurde 7. von 11 Mannschaften.

Es ist zu hoffen, dass sich aus der kleinen "Keimzelle" am Denksteinweg eine große Oberstufen-Schach-AG entwickeln wird, die die Tradition der Oppelner Straße in Jenfeld fortsetzt.

In der Oppelner Straße werden die Schüler weiterhin in der Grundschule Schach spielen und wahrscheinlich wird der eine oder andere Schachspieler, der in die 5. Klasse der Schule Denksteinweg wechseln wird, dort eine neue "Schach-Heimat" finden.

Anke Heffter

 

Die Tour nach Ibbenbüren war auch ein "Familien-Unternehmen". Die "Heffters" stellten nicht nur die Schachlehrer und den Coach vor Ort, ihren Sohn Matthias, sondern auch noch den Familienbus, nur Karen Heffter, in der Schule auch lange als Trainerin tätig, fehlte auf dieser Reise.

(Text: Christian Zickelbein)

 

Fotos: Familie Heffter

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Text 15

"Hamburgs Talente des Jahres"

Zwei zweite Plätze bei der Wahl der jungen Hamburger Sportler des Jahres:

Das U16-Team (bei den Mannschaften) und Leonie Helm (bei den Mädchen)

Als "heißen Kandidaten" hatten die U18-Seiten des Hamburger Abendblattes unser Team vorgestellt, und tatsächlich fiel die Entscheidung der Jury auch ganz knapp aus - zugunsten der U20 des Groß-Flottbeker THC, Deutscher Meister im Hockey, und der Ruder-Weltmeisterin Julia Heitmann (U18). Hatten wir nur eigentlich gehofft, mit unseren (gar nicht so) exotischen Schachspielern zumindest zur Vielfalt des Wettbewerbs beizutragen und auf diese Weise auch die gute U18-Idee zu unterstützen, hätten wir sogar den Mannschaftswettbewerb fast gewonnen. Wir durften an einer schönen Feier im 11. Stock des Verlagsgebäudes am Axel-Springer-Platz teilnehmen, deren Bedeutung der Chefredakteur Peter Kruse, der Verlagsgeschäftsführer Michael Meyer-Böhm und der HSB-Präsidenten Klaus-Jürgen Dankert in ihren Ansprachen oder durch ihre Anwesenheit betonten. Es gab viel Lob für die jungen Talente, aber auch für die "U18"-Initiative des HA-Sportchefs Jan Haarmeyer und Manfred Schäffer und Achim Leoni, die die "U18"-Seite machen und auf diese Weise den Hamburger Jugendsport wirksam fördern. Für die Öffentlichkeit des Klubs wiederholen wir die Argumentation, mit der wir unsere Bewerbung begründet haben.

Leonie Helm (16) war 1998 Deutsche Jugendmeisterin U15, 1999 mit dem Hamburger Mädchen-Team Deutscher Meister und 2000 hat sie sich in der Hamburger Meisterschaft U16 sogar gegen die Jungen durchgesetzt und bei der Deutschen Meisterschaft der Jungen einen hervorragenden 3. Platz belegt.

Leonie Helm ist Stammspielerin in der Frauen-Bundesliga des HSK und strebt in ihrer zweiten Saison ihre erste internationale Norm an. Ihr Start mit zwei Siegen in zwei Partien ist ebenso vielversprechend wie ihr hervorragender 10. Platz bei der Jugend-Weltmeisterschaft U16w. Die Zeitung der Deutschen Schachjugend kommentierte ihre Leistung so:

"Leonie Helm spielte nach ihrer etwas schwächeren WM im vergangenen Jahr groß auf. Nur in einer Partie war sie aufgrund einer falschen Eröffnung chancenlos. Immer wieder toll, wie sie durch aggressives Spiel überzeugt und auch nominell stärkere Spielerinnen in die Defensive zwingt."

Leonie ist die einzige Hamburger Jugendliche im nationalen Kader, und zwar im C-Kader der Frauen. Voraussetzung für diese Einstufung ist eine hohe internationale Ratingzahl (Elo 2157) und die Erwartung, dass sie in den nächsten Jahren einen internationalen Titel erspielt.

Anerkennung verdient Leonie Helm jedoch nicht nur als talentierte Spielerin, sondern auch aufgrund ihres Engagements für ihren Verein. Was sie im Training mit den HSK-Bundesliga-Spielern lernt, gibt sie auch weiter: Sie trainiert den HSK-"Kindergarten".

Das U16-Team des HSK hat zum Jahreswechsel 1999 / 2000 die Deutsche Meisterschaft in der folgenden Aufstellung gewonnen:

Felix Ketelaar (30.10.83), Oliver Frackowiak (13.11.83), Hans Christian Stejskal (17.06.83), Helge Colpe (10.08.83) und Martin Krause (11.05.83).

Die nationale "Extra-Klasse" dieses HSK-Jahrgang belegt die Tatsache, dass die beiden besten Spieler Leonie Helm (12.03.84) und Hannes Langrock (21.05.83) - Zweiter der Internationalen Schweizer Jugendmeisterschaft 2000 - im U20-Team bei der zeitgleichen Deutschen Meisterschaft spielten und wesentlich zum 4. Rang des HSK beitrugen.

Für die bevorstehende Deutsche Meisterschaft U20, die zwischen Weihnachten und Neujahr ausgetragen wird, hat sich der HSK in der Jugendbundesliga wiederum mit den Spielern seines U16-Teams (!) qualifiziert. [Am 2. Januar konnten wir die Meldung nachtragen, "dass fünf Spieler des Teams zum Jahreswechsel in der Deutschen Vereinsmeisterschaft U20 in Neumünster zu einem ausgezeichneten 3. Platz der U20 beigetragen haben: Hannes Langrock, Felix Ketelaar, Oliver Frackowiak, Hans Christian Stejskal und Helge Colpe. Mit 9:5 Punkten teilte unsere junge Mannschaft (bei schlechterer Feinwertung) sogar mit dem Titelverteidiger Godesberger SK den 2. Platz. Deutscher Meister wurde die SG Bochum, die mit einem fast schon professionellen (NRW-Auswahl-)Team alle Wettkämpfe gewann."]

Bemerkenswert sind jedoch nicht nur die Meisterschaftserfolge der Mannschaft, sondern auch das erfolgreiche Engagement fast aller ihrer Spieler in der Jugendarbeit des Vereins.

Oliver Frackowiak und Hannes Langrock haben von April bis September 2000 den C-Trainer-Lehrgang des Hamburger Schachverbands und des Hamburger Sportbundes mit Erfolg absolviert und werden im nächsten Jahr den Trainerschein erhalten.

Oliver Frackowiak leitet schon seit längerem die Schulschachgruppe seines Charlotte-Paulsen-Gymnasiums und koordiniert im HSK die Einsätze der Kinder und Jugendlichen bei Schnellturnieren.

Helge Colpe leitet eine Schachgruppe in der Grundschule Richardstraße, und Martin Krause arbeitet in der Schachgruppe seiner Julius-Leber-Gesamtschule mit.

Hannes Langrock assistiert im HSK beim leistungsorientierten Training für jüngere Talente und wird ab Februar 2001 in seinem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium mit einem Anfängerlehrgang für die 5. Klassen eine eigene Schulschachgruppe aufbauen.

Hans Christian Stejskal gehört seit drei Jahren - zunächst als Jugendsprecher, inzwischen als 2. Jugendwart - dem HSK-Vorstand an. 2000 hat er zum dritten Mal das Offene U14-Turnier des HSK veranstaltet, das mit 126 Teilnehmern fast das HSK-Schachzentrum sprengte. Für die 4. Auflage des Turniers am 24. März 2001 ist der Umzug in die Aula einer benachbarten Schule vereinbart, da wir mir mehr als 200 Teilnehmern an einem der größten Jugendeinzelturniere Norddeutschlands rechnen müssen. Aber Hans Christian veranstaltet nicht nur Highligths, er trägt auch wesentlich zur alltäglichen Organisations- und Informationsarbeit bei: Er koordiniert die Jugendmannschaftskämpfe des HSK (16 Teams), hat eine eigene Homepage www.hskjugend.de.vu und gibt einen Jugend-Newsletter heraus.

Christian Zickelbein

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Schachschule Hamburg

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